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Metalle.
ren Zinnkalkes aus Zinn und Quecksilbersublimate. Man
amalgamirt erst 5 Theile Zinn mit einem Theile Quecksilber, ¬
um es pulvern zu können, vermengt es genau mit
eben so vielem salzigtsauren Quecksilberkalke, und destillirt ¬
es aus einer gläsernen Retorte im Sandbade, zuerst
bey einem schwachen, hernach aber immer zu verstärkenden ¬
Feuer. Zuletzt folgt bey stärkerer Hitze Quecksilber,
zum Theil auch salzigtfaures Quecksilber.
1644.
Durch Alcohol wird aus dem Libavischen Geiste der
Zinnkalk niedergeschlagen. Werden dagegen 22 Theile
dieses salzigtsauren Zinnkalks mit 7 Theilen Wässer vermischt, ¬
so entsteht dadurch allmählig eine eisartige Gerinnung. ¬
Wie man aus dem Gemische eine Salznaphthe
erhalten könne, ist oben (§. 1037.) angezeigt worden.
1645.
Gleiche Theile gemeines Schwefelzinn und vollkommener ¬
Quecksilberkalk behutsam destillirt, geben laufendes ¬
Duecksilber, und imn Rückstande Musiegold.
§. 1646.
Bley und Zinn schmelzen leicht zusammen, und geben =
ein Gemisch, das leichtflüssiger ist, als Zinn allein,
wie das Schnellloth der Klempner aus gleichen Theilen
beider Metalle beweist. Die Gußprobe oder die hydrostatische ¬
Probe, um die Versetzung des Zinnes mit
Bley zu entdecken, gründet sich auf die Verschiedenheit
des eigenthümlichen Gewichts beider Metalle, und auf
die hierauf beruhende Ungleichheit des absoluten Gewichts
beider