Metadaten : Gren, Friedrich Albrecht Carl: Grundriß der Chemie

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Metalle.
ren  Zinnkalkes  aus  Zinn  und  Quecksilbersublimate.  Man
amalgamirt  erst  5  Theile  Zinn  mit  einem  Theile  Quecksilber, ¬
  um  es  pulvern  zu  können,  vermengt  es  genau  mit
eben  so  vielem  salzigtsauren  Quecksilberkalke,  und  destillirt ¬
  es  aus  einer  gläsernen  Retorte  im  Sandbade,  zuerst
bey  einem  schwachen,  hernach  aber  immer  zu  verstärkenden ¬
  Feuer.  Zuletzt  folgt  bey  stärkerer  Hitze  Quecksilber,
zum  Theil  auch  salzigtfaures  Quecksilber.
1644.
Durch  Alcohol  wird  aus  dem  Libavischen  Geiste  der
Zinnkalk  niedergeschlagen.  Werden  dagegen  22  Theile
dieses  salzigtsauren  Zinnkalks  mit  7  Theilen  Wässer  vermischt, ¬
  so  entsteht  dadurch  allmählig  eine  eisartige  Gerinnung. ¬
  Wie  man  aus  dem  Gemische  eine  Salznaphthe
erhalten  könne,  ist  oben  (§.  1037.)  angezeigt  worden.
1645.
Gleiche  Theile  gemeines  Schwefelzinn  und  vollkommener ¬
  Quecksilberkalk  behutsam  destillirt,  geben  laufendes ¬
  Duecksilber,  und  imn  Rückstande  Musiegold.
§.  1646.
Bley  und  Zinn  schmelzen  leicht  zusammen,  und  geben =
  ein  Gemisch,  das  leichtflüssiger  ist,  als  Zinn  allein,
wie  das  Schnellloth  der  Klempner  aus  gleichen  Theilen
beider  Metalle  beweist.  Die  Gußprobe  oder  die  hydrostatische ¬
  Probe,  um  die  Versetzung  des  Zinnes  mit
Bley  zu  entdecken,  gründet  sich  auf  die  Verschiedenheit
des  eigenthümlichen  Gewichts  beider  Metalle,  und  auf
die  hierauf  beruhende  Ungleichheit  des  absoluten  Gewichts
beider
            
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