Metadaten : Fuld, Ludwig: ¬Das Reichsgesetz betreffend die Invaliditäts- und Altersversicherung

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id  damnum  passurum,  si  id  mandatum  non  suscepisset.  Idque ¬
  evidentius  in  causa  depositi  apparere.  Nam  licet  alioquin
acquum  videatur,  non  oportere  cuiquam  plus  damni  per
servum  evenire,  quam  quanti  ipse  servus  sit:  multo  tamen
aequius  esse,  nemini  officium  suum,  quod  ejus,  cum  quo
contraxerit,  non  etiam  sut  commodi  causa  susceperat,  dam
nosum  esse.
Et  sicut  in  superioribus  contractibus,  venditione, ¬
  locatione,  pignore,  dolum  ejus,  qui  sciens  retireticuerit, ¬
  puniendum  esse  dictum  sit:  ita  in  his  culpam  corum, ¬
  quorum  causa  contrahatur,  ipsis  potius  damnosain  esse
debere.  Nam  certe  mandantis  culpam  esse,  qui  talem  servum
emi  sibi  mandaverit:  et  similiter  ejus,  qui  deponat,  quod  non
luerit  diligentior  circa  monendum,  qualem  servum  deponeret.
Es  ist  unmöglich  beide  Stellen  zu  vereinigen.  Diese  Unmöglichkeit ¬
  hat  aber  nichts  Niederschlagendes.  Der  Grundsatz ¬
  bleibt  derselbe,  nämlich  der,  dass  der  Mandant  dem  Mandatar -
  zufällig  erwachsenen  Schaden  nicht  zu  ersetzen  habe.  Wenig ¬
  kann  darauf  ankommen,  wie  in  concreten  Fällen  dieser
eder  jener  Jurist  die  Zufalligkeit  aufgefasst  habe  oder  nicht.
Africanus  hatte  ganz  Recht,  wenn  er  bemerhte:  justissime
procuratorem  allegare,  non  fuisse  se  id  damnum  passurum,
si  id  mandatum  non  suscepisset.“
Hier  lag  ein  Schaden  vor,
der  »mmus  casibus,  quain  mandato  imputari  oportet.
Im  Sinne  des  Africanus  ist  auch,  wenn  gleich  nur  der
Analogie,  nicht  den  ausdrücklichen  Worten  nach  l.  26.  §.  8.,
obschon  ein  Fragment  des  Paulus,  wie  §.  7.  l.  cit.
Faber  mandatu  amici  sui  emit  servum  decem  et  fabricam
docuit:  deinde  vendidit  eum  viginti,  quos  mandati  judicio
coactus  est  solvere:  mox,  quasi  homo  non  crat  sanus,  emptori ¬
  damnatus  est.
Mela  ait,  non  praestaturum  id  ei
mandalerem  :  nisi,  posteaquam  emisset,  sine  dolo  malo  ejus
hoc  vitium  habere  coeperit  servus.  Sed  si  jussu  mandatoris
eum  docucrit,  contra  fore,  tunc  enim  et  mercedem  et  cibaria
consecubrum:  nisi  si  ut  gratis  doceret  rogatus  sit.
Der  Mandatar  hat  einen  Sclaven  gekauft  und  unterrichtet.
und
späterhin  verkauft  er  den  Sclaven.  Der  Mandant  fordert
den
Erlös,  und  der  Mandatar  muss  diesen  herausgeben.  Jetzt
aber
macht  der  Verkäufer  Regressanspräche  au  den  gewesenen -

Mandanten,  weil  der  Sciav  mit  einer  Rrankheit  behaftet
tud  er,  der  Mandatar,  deshalb  von  dem  Räufer  belangt  worden -
  ist.  Soll  der  Mandant,  nachdem  er  den  Erlés  fur  den
Sclaven  gezogen,  den  Mandatar  wegen  dieser  Regressansprüche -
  übertragen?
Dazu  soll  der  Mandant  nicht  gehalten
sei  (ion  praestaturai  id  ei  mandatoren),  ausgenommen  (nisi).
wenu  der  Sclav  sine  dolo*  des  Mandatars  bei  diesem  erst
krasl  geworden.  Er  ist  also  in  alien  Fallen  gehalten,  wo  den
Mandatar  ein  solches  Verschulden  tili.
In  Minsicht  auf  die  Zufalligheit  scheint  es  gleich,  ob  ich
            
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