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also so viel mehr auf den Markt gebracht werden und entweder =
zur Ernährung anderer Landeskinder dienen oder
ins Ausland abgesetzt werden. Man kann nicht sagen,
daß eben die Bevölkerung dadurch vermehrt werde, sondern =
nur, daß deren Platz und Beschäftigung verändert
wird, indem die sonst in den kleineren Landwirthschaften
benöthigten Menschen nur anderwärts hausen; aber so
wie die Rente der einzelnen Grundbesitzer dadurch verbessert ¬
wird, so muß auch das Nationaleinkommen dadurch
einen Zuwachs erhalten. Selbst mittelbar wirkt diese
Marktzufuhre vortheilhaft auf die Nationalwirthschaft,
weil der Preis des Getreides, als des unentbehrlichsten
Lebensbedürfnisses, die Höhe des Arbeitslohnes, und mit
ihm der Erzeugungskosten aller Erzeugnisse und deren
Preis in soweit bestimmt, als dem letzteren ein natürliches ¬
Bestreben inwohnt, sich jenen zu nähern und ihnen
mit einigem Profite gleich zu stellen. Je größer die Zufuhre ¬
ist, desto mehr vermindert sich der Marktpreis, weshalb ¬
reiche Getreidemärkte die Bedingung wohlfeileren Lebens ¬
im Lande und einer günstigeren Stellung aller Produktion ¬
gegen das Ausland sind, mithin die Industrie
heben.
Allein eben diese Macht, welche den Freigutsbesitzern ¬
beiwohnt, die Märkte mit Getreide zu versorgen,
und welche dadurch gewaltig erhöht wird, daß sie dieselbe
in dem Maaße zu ihrem eigenen Vortheile benutzen können, ¬
als sie noch nicht nöthig haben, ihre Rente zu ihrem ¬
Unterhalte zu verwenden, läßt auf der andern Seite
eine sehr bedenkliche Eigenschaft dieser Art von Landgütern ¬
wahrnehmen. Denn auch ohne Dazwischenkunft
von Aufkäufern und Wucherern haben es die Freigutsbesitzer, ¬
dafern ihnen eine ansehnliche Fläche des Landes
gehört, in ihrer Gewalt, mit ihren Vorräthen zu spe=