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der Erfolg war in den weit überwiegendsten Fällen ein rechtfertigender, ja ein
glänzender.
Nachdem nun große Summen auf die Erhebung dieser Bergwerke verwendet, ¬
und die Erfolge von der Art waren, daß ein Rückersatz derselben
durch gesegnete Ausbeuten erwartet werden konnte, mußte der Staat diesen
Weg fortsetzen; allein dadurch ermuthigt, nahm er auch Bergwerke wieder
auf, die bereits ganz in Verfall gerathen waren, und breitete sich dort aus, wo
es sich darum handelte, mit großartigen Mitteln Bergwerks=Unternehmungen
auszuführen, denen in der Vorzeit kein Private gewachsen gewesen wäre, und
die in staatswirthschaftlicher Beziehung für das Allgemeine, wie für einzelne
große Länderstriche von den gesegnetsten Folgen waren. Unfruchtbare und
wüste Thäler wurden bevölkert, unbevölkerte Gebiete erhielten neue Nahrungszweige, ¬
und so verbreitete sich der wichtige Einfluß der Staatsbergwerke auf
das Volksleben allenthalben, wo solche in Betrieb kamen.
Daß nicht alle diese Unternehmungen von gleichem reichen Erfolge begleitet ¬
waren, kann Niemanden befremden, der den Bergbaubetrieb kennt; wo
aber immer noch Hoffnung des Gelingens vorhanden, und die Verhältnisse
der Bevölkerung von der Art waren, daß sich die Betriebsfortsetzung aus
bergmännischen und politischen Rücksichten rechtfertigte, da wurden die Erträgnisse ¬
der-reicheren Bergwerke auch zur Unterstützung der ärmeren fortan
r
virwendet.
So bildete sich denn allmälig das Institut der Reichsbergwerke aus sich
selbst zu einer Quelle des Volkshaushaltes, der Industrie, des Handels, zur
allgemein nützlichen, Wohlstand verbreitenden Staatsunternehmung aus, und
erhält sich in dieser Richtung, ohne dem Staate im Allgemeinen Opfer
zu kosten.
Allein Bergwerke sind erschöpflich, und wollte das Institut der Reichsso ¬
bergwerke sich nur mit den, im Betriebe stehenden Bergbauen begnügen,
würde es bald Rückschritte machen, und in sich selbst wieder zerfallen; um sich
zu erhalten, muß es daher im gleichen Verhältnisse, wie die Abbaue fortschreiten, ¬
neue Aufschlüsse machen, und auf diesem Wege sich regeneriren, seine
Dauer sichern. Es thut dieses aber mit stetem Rückblicke auf die öffentlichen
Rücksichten, auf die Forderungen des öffentlichen Wohles, es öffnet jene Tiefen, ¬
deren Aufschluß für die Privatindustrie in zu weiter Ferne steht, es macht
Anlagen, die im allgemeinen Staatsinteresse liegen, und deren Früchte in
vielen Fällen erst die Nachkommen genießen werden; es kann und muß eben diese
Bahn beharrlich wandeln, weil der Staat ein unsterblicher Körper ist, der
nicht für den Augenblick allein, sondern vorzugsweise für die Zukunft zu
sorgen hat.