Johann Friedrich Hombergk.
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stentheils dem Lesen theologischer Buͤcher, und stellte darüber -
erbauliche Betrachtungen an.
Seines Schwiegervaters habe ich kurz vorher schon
gedacht. Mit dessen Tochter, Annen Catharinen, verheyrathete -
er sich 1708. im October, und zeugte neun
Kinder, von welchen ihn jedoch nur zweene Soͤhne und
eine Tochter uͤberlebt haben. Der aͤlteste Herr Sohn,
Wilhelm Friedrich, war damahls, als der Vater
verstarb, Regierungs=Hof= und Consistorialrath zu
Hanau. Jm Jahre 1757. trat er, an Everh. Otto
Stelle, als erster Syndicus in die Dienste der Kayserlichen -
freyen Reichsstadt Bremen, wurde aber von da
nach Hanau zurückberufen, um die Wuͤrde eines Vicecanzlers -
bey dasiger Regierung zu uͤbernehmen. Nun
hat ihn der Durchlauchtigste Erbprinz von Hessencassel,
der regierende Herr dieser Grafschaft, zum wurklichen
geheimen Rathe und Canzler erhoben. Der juͤngste
Sohn hingegen, Herr Aemilius Ludewig, ist seit
1743. ein ansehnlicher Rechtslehrer, und nunmehr,
nach Estors Tode, Vicecanzler, mit dem Titel und
Range eines Landgräͤflichen geheimen Regierungsraths,
auf der Universität seiner Geburtsstadt. Er hat durch
viele wohlgerathene Schriften den Ruhm des Hombergkischen -
Geschlechts noch mehr ausgebreitet. Von
seinem Leben handelt Herr Weidlich in den Nachrichten -
von jetztlebenden Rechtsgelehrten, Th. IV. S. 226.
Die Tochter aber, Maria Margaretha Alette, wurde -
1742. mit dem Hessencasselischen Regierungsrathe
und geheimen Secretair, Herrn Levin Hein, ehelich
verbunden.
Johann Friedrich Hombergk unterscheidet sich
ungemein von der grossen Schaar seiner Facultät.
Er war auch in solchen Gegenden wohl bekannt, in
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wele -
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zu Berlin