Metadata : Teutsche Staatskanzley (Th. 5 (1784))

Erben  gegen  Erbach.
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Einwilligung  der  Stamms=  und  Lehensvettern,
mit  Schulden  beschweret,  und  diese  widrigenfalls -
  zu  Bezahlung  derselben  nicht  angehalten
werden  sollen.  Hieraus  ergiebet  sich  aber  die
Eigenschaft  eines  absoluten  und  ewigen  Familien=Fideicommisses -
  von  selbst,  wenn  gleich
der  Name  nicht  ausdrüklich  gebraucht  worden;
quando  enim  non  incidenter,  sed  principaliter -
  hoc  actum  est,  ut  bona  in  familia,
vel  domo,  vel  apud  agnatos,  sive  masculinam -
  lineam,  conseruentur,  &  propterea
extra  eam  alienari  prohibentur,  fideicommissum -
  simplex  &  absolutum,  tam  in  casum -
  mortis,  quam  alienationis  inter  vivos
inductum  censetur.
Knipschild  l.c.  e.  6.  n  99  sqq.  Moser -
  von  der  Reichsstände  Landen,  Landständen -
  und  Unterth.  pag.  226.  sq.
Es  ist  dieses  auch  in  dem  vorliegenden  Falle
um  so  weniger  zu  bezweifeln,  da  die  Absicht
der  Hausverträge,  durch  die  Erhaltung  der
Güter  in  der  Familie,  den  Glanz  derselben  zu
erhalten,  nicht  verkannt  werden  mag,  hierinn
aber  der  wesentliche  Endzweck  der  sogenannten
Familienfideicommisse,  oder  vielmehr  Stammgüter, -
  zu  suchen  ist.
N.  C.  de  Lyker  de  splendore  familiarum -
  conservando.  Jen.  1689.  Diet.
Herm.  Kemmerich  de  institutis  Germanorum -

83
Max-Planck-Institut  für
            
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