zwischen Anspach und Dünkelsbiel. 61
Denn die Brandenburgischen Husaren und
übrige ausgestellte bewehrte Mannschaft postiren
sich täglich in und um die zur Stadt Dünkelsbiel
cum omnimoda jurisdictione gehörigen Dorfschaften -
Griselbach, Wildburgstetten rc. auch sogar in
die per privilegia ab omni jure alieno befreite
Dünkelsbielische Stadtmarkung, dringen bis an
die Thore, und halten nicht nur alle Getraidfuhr
forthin ab, sondern schröken auch die sämtlichen
Bauersleute von den benachbarten Ortschaften,
welche Victualien an Schmalz, Butter, Eyer, rc.
in die Stadt bringen wollen, durch gewaltsame
Wegnahme, Visitationen und Drohungen dergestalt -
zurük, daß die Stadt an den beiden lezten
Wochenmärkten die nöthigsten, ersten Lebensmittel -
entbehren mußte.
Wollte man alle dergleichen verübte gesezwidrige -
Thathandlungen hier einrüken, so müßte
man mehrere Bogen anlegen.
Um nur einiger noch insbesondere zu gedenken, -
so sind am 25 praet. der Dünkelsbieler Unterthan -
Johannes Weber, Irrsinger, und der noch
innerhalb der gedacht privilegirten Stadtmarkung
gelegene Bürger Hans Jörg Gaitner auf der
Hammermühle mit ihren in die Dünkelsbieler
Schranne bestimmten Früchten gefänglich angehalten, -
mit Gewalt in das benachbarte Brandenburgische -
Amt Wassertrüdingen zurük geschleppt,
daselbst ersterm 6 Mezen Erbsen und Linsen, nebst
2/4tel Kern, und lezterm 1 1/2 Malter Waizen,
samt
Vorage
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zu Berlin