fullscreen : Cramer, Wilhelm: ¬Der christliche Vater wie er sein und was er thun soll

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allein  und  nicht  zunächst  dem  Einflusse,  welchen  die
Mutter  durch  ihr  Wort  und  Beispiel  auf  das  Kind
ausübt,  zuzuschreiben,  sondern  auch  jener  geheimnißvollen -
  Einrichtung  des  Schöpfers,  vermöge  deren
die  Mutter  ihrem  Kinde  von  ihrem  innersten  Wesen -
  mittheilt,  gleichwie  sie  ihm  durch  die  Mittheilung -
  des  Blutes,  so  in  ihren  Adern  rinnt,  und
durch  die  Spende  ihrer  Mutterbrust  das  leibliche
Leben  vermittelt.  Ja,  und  mit  jener  Mittheilung
ihrer  körperlichen  Bestandtheile  vollzieht  sich  auch
geheimnißvoll  die  Mittheilung  der  Verfassung  ihres
Herzens,  der  Beschaffenheit  ihrer  Seele  überhaupt
und  insbesondere  derjenigen  Beschaffenheit,  welche
während  der:  Zeit,  wo  jene  körperliche  Mittheilung
sich  vollzieht,  stattfindet.  Und  so  geschieht  es  denn,
daß  die  Mutter  selbst  schon  vor  der  Geburt  ihres
Kindes  jenen  merkwürdigen  Einfluß  auf  die  Herzensverfassung -
  und  Gemüthsbeschaffenheit  desselben
ausübet,  den  die  Erfahrung  so  oft  bestätigt.  Die
Gesinnung,  die  Herzensverfassung,  welche  die  Mutter -
  in  der  Zeit,  welche  der  Geburt  des  Kindes
vorhergeht,  in  sich  nährt,  geht  nicht  selten  in  der
auffälligsten  Art  auf  das  Kind  über.

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Man  hat  Beispiele,  daß,  wenn  Mütter  in  dieser
Zeit  z.  B.  sich  eines  Diebstahls  schuldig  machten,  das
Kind  zur  Zeit  einen  unwiderstehlichen  Hang  zum
Stehlen  zeigte.  —  Bei  einem  jungen  Manne  trat  ein
Hang  zu  frommen  Uebungen  und  ein  Zug  inniger
Frömmigkeit  in  sehr  auffälliger  Weise  zu  Tage,  während -
  seine  Angehörigen  sämmtlich  eine  große  Gleichgültigkeit -
  gegen  Gott  und  Religion  bewiesen;  er  wurde
päter  Ordensmann.  Erst  hintennach  erfuhr  man,  daß
Digtalisierungsvorlage.

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Max  Planck  institute  for  Humnan  Developme
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