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Vom Embryo.
Fläche fort läuft. In frühester Zeit habe ich ihre Endigung nicht
deutlich unterscheiden können; späterhin giebt sie einen sehr starken
Ast an jede Hälfte der Leber, verbindet sich dann am vordern Ende
dieses Organs mit einer Lebervene, die sich sogleich in die Hohlvene
einmündet, deren Stamm sich von oben in die Leber eindrückt:
man kann also fast mit demselben Rechte sagen, daß die Nabelvene ¬
in den Stamm der Hohlvene geht, oder daß sie in eine Lebervene ¬
sich mündet. Der Theil der Nabelvene, welcher nach der
Vertheilung in die Leber bis zum Hohlvenensysteme geht, wäre also
dem ductus venosus Arantii der Säugethiere zu vergleichen.
Einen unmittelbaren übergang in die Pfortader außerhalb der Leber
habe ich nicht gefunden. (Die Pfortader geht an der hinteren Fläche
in die Leber; im Innern derselben mögen wohl Communicationen
seyn, ja in früherer Zeit sind sie wohl nicht zu bezweifeln, da die
Pfortader selbst unmittelbar in die Hohlader geht, und die Übergänge ¬
nur allmählig dünner werden. Die Beobachtung kann hierüber ¬
kaum entscheiden, da die Leber so von Gefäßen durchzogen ist,
daß sie noch am zwölften Tage sich ganz von der Injectionsmasse
färben läßt; ich habe eine Leber aus dieser Zeit vor mir, die wie
ein Klumpen Injectionsmasse aussieht, wobei von einer Haut überzogene ¬
Zerreißungen nicht zu finden sind.) — f) Die Bauchplatten
sind noch sehr schmal, und nehmen anfangs ein Drittel, dann fast
die Hälfte der Höhe des Bauches ein; das Übrige dieser Höhe
wird von der Bauchhaut umschlossen, welche mehrere Schichten
deutlich unterscheiden läßt. So wie sich das Herz aus dem Halse
zurück zieht, schließt sich die Höhle des letztern, indem sich die
Bauchplatten daselbst enger zusammen legen. In den Bauchplatten
ist der Anfang der Rippen als dunkle Streifen kenntlich.
Aus den Wirbelbogen schießen bald, nachdem sie oben geschlossen
sind, ganz merkliche Dornfortsätze hervor, wodurch der Rücken schärfer ¬
wird. h) Die Extremitäten haben sich verlängert; ihre Basis
hat sich auf den Bauch- und Rückenplatten ausgebreitet; und sie
haben sich in alle vier Hauptglieder getheilt. Oberarm und Oberschenkel ¬
sind sehr kurz; Ellnbogengelenk und Knie nach außen gerichtet, ¬
wie bei den meisten Amphibien; Unterarm und Unterschenkel ¬
laufen etwas nach hinten, besonders der erstere, doch noch mehr
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