DIE BEITRAGSERHEBUNG.
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am meisten der damaligen Unregelmässigkeit des Arbeitereinkommens. ¬
Durch die Wirksamkeit der Gewerkvereine ¬
wurde aber einerseits die Existenz der Arbeiter
regelmässiger und sicherer, andererseits zeigte sich mit
der grösseren Erfahrung eine gewisse Regelmässigkeit
in den Summen, die zu den verschiedenen Unterstützungen ¬
nothwendig waren. Während durch die
herbeigeführte grössere Sicherheit und Regelmässigkeit
im Einkommen der Arbeiter eine regelmässige Beitragserhebung ¬
möglich geworden, machte die Regelmässigkeit ¬
der zu bestreitenden Ausgaben eine derartige Erhebung ¬
wünschenswerth. Dem entsprechend passte man
die Beiträge, die man regelmässig erhob, der Summe
an, die man erfahrungsmässig durchschnittlich brauchte,
um den regelmässig wiederkehrenden Ansprüchen an
die Gewerkvereinskasse zu genügen. Ausserdem aber
behielt man die ausserordentlichen Umlagen bei für
alle unregelmässigen Bedürfnisse und für den Fall, dass
die regelmässigen Ansprüche an die Kasse durch die
regelmässigen Beiträge einmal nicht sollten gedeckt
werden. Hieran wurde nichts geändert, als zu den
früher schon gewährten Unterstützungen die Krankenund ¬
Invalidenunterstützung hinzukamen. Für die verschiedenen ¬
gewährten Unterstützungen bestehen aber
nicht besondere Kassen, sondern alle werden aus einer
einzigen Kasse entrichtet.
Diese Einheit der Kassen ist sowol im Interesse
des Publikums wie im Interesse der Gewerkvereine.
Besteht innerhalb des Gewerkvereins für jede Art von
Unterstützung eine besondere Kasse, so gibt es näm¬