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locorum in longum, latum, altum et profundum batte oder
haben konnte, heißt eS dann auch: eum universis silvis,
nemoribus, pascuis, pialis, aquis, aquarum decursi-
bus, fluviis, piscariis, banno ferarum, mansioni-
bus, domibus u. s. w. quae omnia et singula nostra bona
libera et allodialia fuerunt — exceptis ete. et silva de
Arnsberg — quae ä sacro Romano Jmperio — tytulo
feodali dependent238)* Iu dieser Urkunde, welche so viele
pomphafte Bezeichnungen in überflüssigen Worten enthält,
die mit demselben Erfolge viel kürzer hätten gefaßt werden
können, dursten dann freilich die piscariae in den fluviis,
neben dem banno ferarum in den silvis et nemoribus, den
der Gras vom heil. röm. Reiche zu Lehn trug, nicht fehlen,
obgleich sie nothwendig nebst der Jagd von selbst schon in
dem Forstbanne begriffen waren. Dagegen wird in den zahl-
reichen Belehnungen des Grafen für so viele Mannen und
Ministerialen innerhalb seiner Grafschaft/ mit großen Gütern
und Burgen, welche notorisch alle mit Jagd und Fischerei
versehen waren, nur die Fischerei zu Lennhausen beson-
ders genannt, weil sie nämlich zu verschiedenen bestimmten
Amheilen als besonderes Recht verliehen war2R).
1371 belehnte Kaiser Carl IV. den Erzbischof Fried-
rich III. von Cöln mit der Grafschaft Arnsberg und da hier
auf die umständliche Verkaufsurkunde zurückgegangen wird,
so kann es, auch ohne Rücksicht auf den breiten Majestäts-
styl dieses Kaisers, nicht befremden, wenn es in dem Lehn-
briefe wieder heißt: cum bonis, feudis, silvis, nemori-
bus, venationibus, aucupationibus,pascuis, pratis,
aquis, aquarumque decursibus, piscationibus
u. s. w. Solche einzelne Tautologien dürfen uns jedoch über
den Sachverhalt nicht irre machen, zumal eS in anderen
2^) Seibertz II N. 793.
239) Seibertz Urk. B. II. N. 79S. Note 557.
XV. Jahrgang z, Heft. 15