fullscreen : Beiträge zur Bearbeitung des römischen Rechts ([1,1])

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daß  zu  lesen  ist  nunquam.  Nach  dem  ganzen  Zusammenhang ¬
  ist  es  augenscheinlich,  daß  Gajus  im  Vorhergehenden
gesagt  hat:  regelmäßig  gelangten  die  durch  die  sacramenti
actio  eingeleiteten  Streitsachen  an  ein  ständiges  Richtercollegium, ¬
  und  es  begriff  dann  die  Verhandlung  in  jure  keine
judicis  datio  in  sich.  Zuweilen  aber  schloß  dieselbe  mit  einer
judicis  datio.  Dies  hat  die  lex  Pinaria  bewirkt;  vor  diesem ¬
  Gesetze  kam  niemals  eine  judicis  datio  vor.
IV  §.  34.
vel  si  in  personam  agatur,  praeposita  simili
fictione  «    *  «  ita  subicitur  rel.
Nach  Blume  bietet  die  Handschrift  folgende  Züge  dar:
pposita  simil  —  —  illa.  Ich  glaube,  man  muß  lesen:
praeposita  similiter  fictione  illa;  wie  es  nachher  im  §.  35
heißt:  Similiter  et  bonorum  emptor  ficto  se  herede  agit.
Es  kann  nicht  von  einer  blos  ähnlichen  Fiktion  hier  gesprochen ¬
  werden;  es  muß  jedenfalls  eine  und  dieselbe  Fiktion
bei  der  actio  in  personam,  wie  bei  der  actio  in  rem  der
Intentio  vorhergehen;  wohl  aber  kann  gesagt  werden,  jene
Fiktion  werde  auf  ähnliche  Weise  vorausgeschickt.
Hinsichtlich  der  in  diesem  und  den  folgenden  §§.  vorkommenden ¬
  fictitiae  formulae,  welche  in  der  Handschrift
fast  durchaus  nur  sehr  unvollkommen  lesbar  waren,  dürften  die
Ausgaben  nicht  blos  die  von  Huschke  a.  a.  O.  S.  290—294
vorgeschlagenen  Verbesserungen,  sondern  noch  mehrere  und
die  von  Huschke  für  die  erste  Formel  begehrte  in  etwas
anderer  Weise  bedürfen.
Daß,  wie  Huschke  sich  ausdrückt,  regelmäßig  die
intentio  das  Wort  paret  hat,  ist  zu  wenig  gesagt:  es  kann
unmöglich  in  ihr  fehlen;  paret  ist  das  technische  Wort  für
die  Bedingung  der  Condemnation.  Eben  so  wenig  aber
kann  das  Wort  oportere  in  einer  andern  intentio  vorkommen, ¬
  als  in  einer  in  personam  concepta;  es  ist  der
technische  Ausdruck  für  die  necessitas  alicujus  solvendae
            
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