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30.—32, Buch. §. 1518. b.
Alluvion oder Entstehung einer Insel *2), oder durch Bauten ¬
auf dem Grundstücke *), und nicht nur auf dasjenige,
was der Erblasser zur Zeit der Anordnung des Vermächtnisses ¬
als Zubehör der bezeichneten Hauptsache behandelt ¬
hat, z. B. einen Hofraum oder Garten oder
einen Nebenbau zu dem vermachten Hause*), sondern
auch auf dasjenige, was derselbe erst später in solcher
Weise oder einfach als Vergrößerung dem vermachten Gegenstande ¬
hinzufügt. So sagt Pomponius in L. 24.
§. 2. D. de legat. II.:
Si quis post testamentum factum fundo Titiano
42) L. 16. D. de legat. III.
43) L. 39. D. de legat. II. L. 44. §. 4. D. de legat.
1. Jedoch setzt die letzte Stelle vorsichtig hinzu: nisi
testator mutavit voluntatem. Zu widersprechen scheint
aber L. 79. §. 2. D. de legat. III. Area legata si
inaedificata medio tempore fuerit, ac rursus area
sit, quamquam tunc peti non poterat, nunc tamen
debetur. Manche nehmen daher eine Meinungsverschiedenheit ¬
unter den römischen Juristen an, mit Cuiac.
ad L. 83. D. de V. O. (opp. I. col. 1219.); Andere ¬
suchen in verschiedener Weise den Widerspruch zu
lösen. Merenda, controv. IV. cap. 19. Schulting,
notae ad h. 1. In der That verschwindet dieser, wenn
man nur den Zwischensatz „quamquam etc. so versteht:
„wenn gleich in der Zwischenzeit aus irgend einem
Grunde die Area nicht gefordert werden konnte," was
z. B. nach dem Willen des Erblassers im einzelnen Falle
leicht anzunehmen sein kann, z. B. wenn er eben nur
einen Bauplatz, namentlich etwa eine fremde Area vermachen ¬
wollte, diese aber inzwischen durch den Eigenthümer ¬
bebaut worden ist. Vgl. Gebr. Overbeck
Meditat. Nr. 513. Bd. 10. S. 235. fg. Puchta, Vorles. ¬
II. §. 539. Unger, Erbr. §. 67. Anm. 7.
44) L. 91. §. 5. 6. D. de legat. III.