in den Institutionen.
hin und wieder finden sich auf diesem für die Glosse
bestimmten Raum ganze Stellen mit großer, schöner
Textschrift. Schon diese Schrift zeigt deutlich, daß
diese Stellen von der Glosse unterschieden werden,
daß sie mehr dem Text selbst ähnlich behandelt
werden sollten, also daß sie älter seyn müssen, als
Aceurs.
Die meisten sind Berichtigungen der Institutionen ¬
aus den Novellen, folglich gerade Das, was
im Codex unter dem Namen Authenticae längst
bekannt, und überall mit abgedruckt ist. Der Gedanke ¬
dazu war bei den Institutionen gewiß nicht
weniger natürlich, als bei dem Coder, und es ist
vielleicht nur der geringen Sorgfalt zuzuschreiben,
die man bisher auf juristische Handschriften verwendet ¬
hat, daß man bis jetzt auch nicht eine Spur
davon gehabt hat. Ueber den Verfasser „wird sich
unten Gelegenheit finden, Einiges zu sagen. Von
den Stellen selbst folgt hier ein Verzeichniß nach
der Ordnung der Institutionentitel, welchen sie beigeschrieben ¬
sind; sie vollständig abzudrucken, schien
weniger nöthig zu sein, weil nicht sowohl ihr ohnehin ¬
bekannter Inhalt, als ihr Daseyn, interessant ist.
Wenige Proben werden hinreichend seyn, zu beweisen,
daß sie nicht aus den correspondirenden authenticis
im Coder, welche jedesmal dabei citirt werden sollen,
und welche oft sehr wenig, nie wörtlich damit