Inhaltsverzeichnis : Vermischte Schriften (3)

in  den  Institutionen.
hin  und  wieder  finden  sich  auf  diesem  für  die  Glosse
bestimmten  Raum  ganze  Stellen  mit  großer,  schöner
Textschrift.  Schon  diese  Schrift  zeigt  deutlich,  daß
diese  Stellen  von  der  Glosse  unterschieden  werden,
daß  sie  mehr  dem  Text  selbst  ähnlich  behandelt
werden  sollten,  also  daß  sie  älter  seyn  müssen,  als
Aceurs.
Die  meisten  sind  Berichtigungen  der  Institutionen ¬
  aus  den  Novellen,  folglich  gerade  Das,  was
im  Codex  unter  dem  Namen  Authenticae  längst
bekannt,  und  überall  mit  abgedruckt  ist.  Der  Gedanke ¬
  dazu  war  bei  den  Institutionen  gewiß  nicht
weniger  natürlich,  als  bei  dem  Coder,  und  es  ist
vielleicht  nur  der  geringen  Sorgfalt  zuzuschreiben,
die  man  bisher  auf  juristische  Handschriften  verwendet ¬
  hat,  daß  man  bis  jetzt  auch  nicht  eine  Spur
davon  gehabt  hat.  Ueber  den  Verfasser  „wird  sich
unten  Gelegenheit  finden,  Einiges  zu  sagen.  Von
den  Stellen  selbst  folgt  hier  ein  Verzeichniß  nach
der  Ordnung  der  Institutionentitel,  welchen  sie  beigeschrieben ¬
  sind;  sie  vollständig  abzudrucken,  schien
weniger  nöthig  zu  sein,  weil  nicht  sowohl  ihr  ohnehin ¬
  bekannter  Inhalt,  als  ihr  Daseyn,  interessant  ist.
Wenige  Proben  werden  hinreichend  seyn,  zu  beweisen,
daß  sie  nicht  aus  den  correspondirenden  authenticis
im  Coder,  welche  jedesmal  dabei  citirt  werden  sollen,
und  welche  oft  sehr  wenig,  nie  wörtlich  damit
            
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