Juliacensem eingefuͤhrten Juris Revolut. 425
sothane Bona eben wenig von dem Stammen
Implorantis nostri, Hermanni Arnoldi de
Wachtendonck, in Germenzel, hergekommen,
folglich eben wenig von demselben ex dicta
provisione juris Juliacensis in Anspruch genommen -
werden koͤnnten, sondern hierunter
der Fall ab intestato vorhanden, und lediglich
die nächste Sippschafft, quæ pro Harffiensibus
& Cons. in dubio militat, zu consideriren
wäre, so lässet sich dieses Obmotum dadurch
besser heben, daß doch ein für allemal die von
Wachtendonck, zu Germenzel, wann sie gleich
in Gradu remotissimo mit dem Erblasser gestanden, -
de familia Wachtendonckiana gewesen, -
und de familia defuncti zu halten sind,
folglich, wann schon die Bona ab utriusque
communi stipite nicht immediate herkommen,
nichtsdestoweniger die Jülichische Rechte dem
v. Wachtendonck, zu Germenzel, in hisce bonis,
das Wort mehr, als denen von Harf, deutlich
sprechen, indeme diese von der Waͤchtendonckischen -
Familie gar nicht, wohl aber die v. Wachtendonck, -
zu Germenzel, de hac Familia, unlaugbar -
sind, dahero auf selbige die Worte
in allweg fallen und erben sollen hinter
sich an die naͤchste Erben, daher sie kommen,
unstreitig zu appliciren stehen, cum sint nachste
Erben Familiæ de Wachtendonck; utut collaterales, -
daher sie kommen. (vid. Voers cit.
saep. tract. Cap. 5. p. tot.
§. 197.
Es ist auch unanimi Commentatorum
Dd 5
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für