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Der Inquisit mußte, wie sich von selbst versteht,
über dieses Schreiben in vielfacher Hinsicht näher befragt -
werden, vornämlich da das Untersuchungsgericht,
wegen mancher Stellen in demselben, auf die naheliegende
Vermuthung kam, es sey an einen engern, scharf abgeschlossenen -
Bund, nicht bloß von Gleichgesinnten, sondern
von Verschwornen gerichtet.
Sand spricht sich darüber in seinen Verhören
(v. Hohnhorst a. a. O. S. 166.) folgendergestalt aus:
„Es hat dieser Brief die Absicht gehabt, meinen
nähern Landsleuten und Freunden meine That zum Abschiede -
in ihrem gehörigen Lichte zu entdecken. Ich habe
darin gesagt, daß ich, von meinem Jnnern gerufen, jetzt
dahin gehe, den A. v. K. als den Erzknecht der falschen
weibischen Zeit und als den Verräther des Vaterlandes
niederzustoßen; ich sage ihnen dieses, hoffe, daß sie in irgend -
einer Zeit der Gefahr des Vaterlandes, wie ich
jetzt, eben so handeln werden, und darunter setzte ich meinen -
Namen und hoffte, daß es öffentlich herumgegeben
werde von meinen nähern Landsleuten, daß es lesen möge
wer wolle, wie auch die Ueberschrift beweiset.
Dem Gerichte, welches durch diese Erklärung in keiner -
Weise befriedigt war, fiel zunächst die Aufschrift:
„meinen Freunden teutschen Sinnes" auf, und es stellte
die Frage:
Wen er unter diesen Freunden verstehe?
Sand erwiederte darauf:
„Diese Ueberschrift heiße nicht: meinen teutschen
Ordensbrüdern, oder meinen Mitverschwornen, oder denen, -
die mit mir von dem großen verborgenen Geheimnisse -
wissen, sondern sey unschuldig und gewöhnlicher
Weise überschrieben, und der Ueberschrift nach öffentlich
aege
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Berlit