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Conclavis, und aus der entdeckten Gesinnung
derer mehristen Augspurgischen Thumb-Capitularen -
unschwer abzunehmen, daß dortige Canonische -
freye Wahl zum Behuff des Herzogs Theodor, -
Bischoffs zu Freysingen und Regenspurg
Lbd. sich nicht wohl einleiten lassen wuͤrde: wie
es auch die sogleich im ersteren Scrutinio ausgefallene -
Majora nach der Hand sattsam zu erkennen
gegeben haben.
Obwohlen also in so weit eine Antwort auf
Eingangs erwehnt-Ew. Lbd. Schreiben uͤberfluͤssig -
scheinen moͤchte: So habe jedoch untereinstem -
erwogen, daß noch eine andere Materie darinen -
beruͤhret werde, welche nicht wohl mit
Stillschweigen uͤbergangen werden mag. Ich
verstehe andurch den auf Meine in GOttes Haͤnden -
stehende zukuͤnfftige Erb=Folg zum Abbruch
Meiner leiblichen Descendenz gemacht werden
wollenden Anspruch: worvon zwar ein mehreres,
als ehedessen gegen mir beschehen, in sothanem
Schreiben angefuͤhret, doch der Haubt-Punct,
nach, wievor, behoͤrig nicht erlaͤutert wird: worinen -
nemblichen eigentlich und verlaͤßlich Ew.
Lod. sothanen Anspruch zu gründen vermeynen.
Wie leicht zu ermessen ist, kan Meine Meynung -
nicht seyn, daß Meiner leiblichen Descenentfernten -
Cognatis nach der
denz vor weit
Rechten vorzuͤglich zustehendes
Natur und allen
im allermindesten als zweiffel¬Erbfolgs=Rech -
Wann Mich also daruͤber in
hafft anzusehen.
liebreichem Vertrauen gegen
wohlmeynendem
So beschiehet es keineswegs aus
Ew. Lbd. öffne
vor=D -
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Max-Planck-Institut für