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des Mains in der Nähe des Schottenklosters Haus und
Höfe besass.') Ausserdem tauschte Kaiser Friedrich 1. den
seinem Sohne, dem Herzog Friedrich von Schwaben, vom Bischofe ¬
zu Lehen übertragnen Hof beim Katzenwicker *) gegen
6 Morgen Weinberg, 20 Mark Silber und die Befreiung der
Domherrn von der Hospizlast ein.
Die Bürgerschaft, das vorherrschende Element der Laienbevölkerung ¬
der Stadt, setzte sich zusammen aus den Altfreien
Freie Männer scheinen
und den bischöflichen Ministerialen.
schon bei Gründung der Stadt vorhanden gewesen zu sein, wie
dies aus dem Schlusse der ältesten Urkunde *) über den Umfang ¬
der Wirzburger Markung von 779 hervorgeht, wo von dem
Erbe freier Franken — frierô Franchôno erbi — die Rede
ist. Doch wurde die Zahl dieser Altfreien jedenfalls vermehrt,
indem Viele vom Lande nach Wirzburg wie in die übrigen
Bischofsstädte einwanderten, angezogen durch die Vortheile,
ersönliche Sicherheit und den Schutz
welche eine Stadt für diep
des Eigenthums bot. *) Sie lebten mit ihren Hörigen anfangs
nach Hofrecht weiter und verschmolzen sich mit den freien und
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*) Regesta Bavarica Bd. 2, S. 143.
*) Vgl. Wegele, Würzburg im 12. Jahrhundert, Zeitschrift für deutsche
Culturgeschichte, N. F., 1873, S. 76, und Anmerkung; Schäffler a. a. O.
S. 17, 18.
*) M. B Bd. 37. S. 101.
*) Wegele, Gesch. Einleitung, S. 9; Schäffler a. a. O. S. 24 und 25.
Müllenhoff und Scherer, Denkmäler deutscher Pocsie und Prosa
S 176, 473 fl.
1864
*) Vgl. Oegg, Versuch einer Korographie von Wirzburg, 1808, Bd. 1, S. XV.