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war gespalten. Auf dem Brustbeine und am Halse zeigten -
sich starke mit Blut unterlaufene Quetschungen.
Aus der Nase und aus dem Munde strömte häufiges
Blut. Der Athem war sehr kurz, die Bewegungen krampfhaft, -
der Puls ungleich und selten. Er starb am folgenden -
Tage.
Aus dem Gutachten, welches von den Sachverständigen -
erstattet worden, ging hervor, daß das Nädchen
an einer Erdrosselung gestorben sey, und daß eine Schändung -
Statt gefunden.
Den Tod des Knaben erklärten sie gleichfalls für eine
unmittelbare und schlechterdings nothwendige Folge der
an ihm verübten Gewaltthätigkeiten.
Bei der Eutdeckung des Leichnams der M. Bülles
wurden das goldene Kreuz und die silbernen Schnallen,
welche Gegenstände sie gewöhnlich an sich trug, vermißt.
Die Zeugen, welche gerichtlich verhört wurden, erklärten -
folgende Thatsachen:
Die ermordete M. Bülles war am 14. Juni des Nachmittags -
in Begleitung ihres jüngsten Bruders, Edmund,
nach dem Dorfe Würselen in das Haus des Wirths
Sturm gegangen, wo sich viele junge Leute vereinigt -
fanden, welche Tanz und Musik dahin gezogen hatten.
Unter diesen hatte man auch einen sichern Heinrich
Cxemanns, Tuchscherer, in Haaren wohnhaft, den Verter -
der M. Bülles wahrgenommen, und bemerkt, daß er
nicht nur fast den ganzen Nachmittag hindurch mit der
M. Bülles tanzte, sondern auch mit ihr und ihrem Bruder -
Edmund gegen 9 Uhr das Haus des Wirthen Sturm
verließ, um sie angeblich nach Haaren zu Hause zu bringen.
Vose
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zu Berlin