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heit böse und trotzige Antworten geben, keinen Gehorsam -
gegen sie kennen und sie fast täglich schwer
beleidigen, welche Tugenden kann man an ihnen
bewundern? Lieben sie Gott und beten sie deshalb
gern? Sind sie eingezogen, gefällig und liebevoll
gegen ihre Mitmenschen? Keineswegs. Wie kann
auch ein Kind, das kein gutes Wort mit seinen
sichtbaren Eltern redet, gut beten, d. h. gut reden
mit seinem unsichtbaren Vater im Himmel? Wie
kann ein Kind, das gegen die Eltern, die seinem
Herzen doch so nahe stehen, und die es mit Wohlthaten -
aller Art förmlich überhäuft haben, sich kalt,
hart, unfreundlich und lieblos zeigt, wie kann es
freundlich, gefällig, zuvorkommend und liebevoll sein
gegen seine übrigen Mitmenschen, die ihm viel fremder
gegenüber stehen, und gegen die es gar keine oder
doch wenigstens keine so große Pflicht der Dankbarkeit -
zu erfüllen hat wie gegen die Eltern? Darum
klagt man gewöhnlich auch allgemein über das Betragen -
eines solchen Kindes. Es hat aufgehört, ein
gutes Kind zu sein, und damit hat es aufgehört,
ein guter Mensch und ein tugendhafter Christ zu
sein. Ja die Erfahrung bestätigt nur zu sehr die
schönen Worte des heil. Petrus Chrysologus: „Nimm
den Strahl von der Sonne und er wird nicht mehr
leuchten! trenne den Bach von der Quelle und er
wird versiegen; schneide den Ast vom Baume und
Sensengenange
Erzbischöfliche Die
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