fullscreen : Zeitschrift für die Criminal-Rechts-Pflege in den Preußischen Staaten mit Ausschluß der Rheinprovinzen (Bd. 13 = H. 25/26 (1829))

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Franken  an  rückständiger  Gage  zu  fordern  habe,  auf
der  Tour  dahin  auch  noch  Bekannte  zu  finden  hoffte,
welche  mich  mit  Gelde  unterstützen  wuͤrden.
Jnculpat  hat  nachstehende  Schulden  in  Berlin  gemacht: -

a)  Von  dem  Königl.  Französischen  Gesandten,  Grafen -
  Caraman,  hat  er  100  Thaler  Courant,  und
durch  eine  ziemlich  geraume  Zeit  den  freien  Tisch
bei  der  Gastwirthin  Obermann  in  der  goldenen
Sonne  hieselbst  erhalten.
b)  Dem  Restaurateur  Dallach  ist  er  56  Thaler  und
16  Groschen  schuldig  geblieben.
c)  Bei  dem  Maler  Weiß  hat  er  sich  in  Miniatur,  in
der  Adjutanten=Uniform,  mit  den  Decorationen  des
Ordens  der  Ehrenlegion,  der  Lilie,  der  Réunion,
der  eisernen  Krone  und  des  Würtembergischen  Militair=Verdienstordens, -
  malen  lassen,  und  ist  ihm
18  Thaler  Courant  dafür  schuldig  geworden.
d)  Dem  Schneider  Seidel  ist  er  an  Arbeitslohn  noch
10  Thaler  und  18  Groschen,
e)  dem  Kaufmann  Mehl  58  Thaler  und  17  Groschen
für  ausgenommenes  Tuch  rückständig  verblieben.
Erst  in  Magdeburg,  kurz  vor  seiner  Arretirung,  hat
er  dem  ehemaligen  Handlungsdiener  desselben,  Röpnack, -
  20  Thaler  abschläglich  bezahlt.  Dem  Stadtchirurgus -
  G.  hat  er  für  die  Kur  nichts  bezahlt,
und  es  giebt  derselbe  die  diesfällige  Forderung  auf
6  Friedrichsd'or  an.
Er  ist  dieser  Schulden  durchgehends  geständig.  Bei
allen  diesen  Gläubigern  legte  er  sich  einen  höheren  militärischen -
  Character  bei.  Gegen  den  rc.  G.  gab  er  sich
anfänglich  für  einen  französischen  Capitain,  sodann  für
Vorege
Staatsbibliothek
Max-Planck-Institut  für
zu  Berlin
            
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