fullscreen : Bodenheimer, Constant: ¬Die Verstaatlichung der Mobiliarversicherung in der Schweiz

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des  Individuums  von  dem  Drucke  der  materiellen  Verhältnisse ¬
  dem  kommunistisch  organisirten  Staate  immer  größere
und  weitere  Aufgaben  zuweisen  möchte,  —  sondern  derjenige
Staatssozialismus,  der  in  Fürst  Bismarck,  dem  gewaltigen
Kanzler,  seinen  obersten  Leiter  erkennt,  welcher  nicht  deßwegen ¬
  „sozialisiren"  und  verstaatlichen  möchte,  damit  der
Staat  sich  in  eine  kommunistische  Gemeinschaft  auflöse,  wohl
aber  in  der  Absicht,  den  auserkorenen  Trägern  der  eisernen
Staatsmacht  das  Regieren  über  die  sozialistisch  organisirten
Volksmassen  zu  erleichtern.
Dem  gemeinschaftlichen  Ziele  der  Verstaatlichung  eines
wichtigen  Theiles  des  Versicherungswesens  sehen  wir  also
zwei  in  ihren  letzten  Tendenzen  durchaus  verschiedene  Elemente
zusteuern:
Auf  der  einen  Seite  den  im  Fürsten  Bismarck  verkörperten ¬
  deutschen  Staatssozialismus;
Auf  der  anderen  Seite  einen  Theil  der  schweizerischen
Sozialdemokratie.
Von  der  staatsphilosophischen,  wie  von  der  praktischen
Seite  ist  eine  solche  Gemeinschaft  schon  allein  dazu  angethan,
in  unserem  Lande  schwere  Bedenken  zu  erwecken.
Recht  bezeichnend  ist  sie  jedenfalls  für  die  Unklarheit,
mit  welcher  viele  Volksbeglücker,  die  einen  in  wirklich
philanthropischer  Absicht,  die  andern  durch  Parteitendenz
geblendet  und  in  ungesunder  Popularitätshascherei,  an  gewisse ¬
  Fragen  herantreten.
II.  Eidgenössische  Verstaatlichung.
Frägt  man  sich,  in  welcher  Weise  und  namentlich  durc
Wen  die  zwangsweise  und  staatliche  Fahrhabeversicherung
gegen  Feuerschaden  in  der  Schweiz  etwa  eingeführt  werden
könnte,  so  ist  der  nächste  Gedanke  derjenige  der  Einrichtung

Eine  eidgenössische
Anstalt  als  zentralistisches ¬
  Ideal.
            
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