Volltext : Phillips, Richard: Über die nächsten Ursachen der materiellen Erscheinungen des Universums

Zweites  Kapitel.
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die  Aufgabe  der  Philosophie,  die  Geheimnisse  der  Natur ¬
  mit  Treue  und  Wahrheitsliebe  zu  untersuchen.
Wir  können  keine  allgemeinen  Urtheile  über  die  NaturErscheinungen ¬
  fällen,  wenn  die  Grundlagen  derselben
nicht  richtig  sind,  und  wenn  sie  zu  falschen  Analogien
verleiten,  die  alle  unsere  weitern  Forschungen  verwirren.
Was  ist  nun  die  wahre  Ursache,  oder  welches  sind
die  wahren  Ursachen  der  oben  angeführten  Erscheinungen? ¬

In  Rücksicht  auf  die  Thatsache,  daß  ein  dichter
Körper  auf  die  Erde  fällt,  muß  zugestanden  werden,
daß  der  Körper  im  Fallen  ein  Moment  besitzt.
In  Beziehung  auf  sein  Streben,  zu  fallen,  oder
sein  Gewicht,  welches  das  Maaß  dieses  Strebens  abgibt, ¬
  so  ist  diese  Erscheinung  gleichfalls  eine  Erscheinung ¬
  des  Moments.
Die  Bewegung  des  Mondes  muß  gleichfalls  als
eine  Erscheinung  des  Moments  betrachtet  werden.
Was  ist  nun  aber  Moment,  und  zwar  nicht  in
Einem  Falle,  sondern  allgemein,  und  ohne  Ausnahme? ¬
  —  Es  ist  Materie  in  Bewegung,  oder,
mathematisch  zu  reden,  Quantität  durch  Schnelligkeit ¬
  multiplicirt.
Alle  die  angegebenen  Erscheinungen  bestehen  demnach ¬
  aus  den  verschiedenen  Quantitäten  von  Materie,
durch  bestimmte  Schnelligkeiten  oder  Bewegungen  multiplicirt. ¬

Alle  diese  angeführten  Erscheinungen  bestehen  demnach ¬
  aus  verschiedenen  Quantitäten  von  Materie,  die
in  gewisse  Schnelligkeiten  oder  Bewegungen  multiplicirt ¬
  sind.
Bewegung  oder  Schnelligkeit  ist  daher  eine  Eigenschaft, ¬
  oder  Qualität,  oder  Zufälligkeit,  welche,  auf
            
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