Zweites Kapitel.
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die Aufgabe der Philosophie, die Geheimnisse der Natur ¬
mit Treue und Wahrheitsliebe zu untersuchen.
Wir können keine allgemeinen Urtheile über die NaturErscheinungen ¬
fällen, wenn die Grundlagen derselben
nicht richtig sind, und wenn sie zu falschen Analogien
verleiten, die alle unsere weitern Forschungen verwirren.
Was ist nun die wahre Ursache, oder welches sind
die wahren Ursachen der oben angeführten Erscheinungen? ¬
In Rücksicht auf die Thatsache, daß ein dichter
Körper auf die Erde fällt, muß zugestanden werden,
daß der Körper im Fallen ein Moment besitzt.
In Beziehung auf sein Streben, zu fallen, oder
sein Gewicht, welches das Maaß dieses Strebens abgibt, ¬
so ist diese Erscheinung gleichfalls eine Erscheinung ¬
des Moments.
Die Bewegung des Mondes muß gleichfalls als
eine Erscheinung des Moments betrachtet werden.
Was ist nun aber Moment, und zwar nicht in
Einem Falle, sondern allgemein, und ohne Ausnahme? ¬
— Es ist Materie in Bewegung, oder,
mathematisch zu reden, Quantität durch Schnelligkeit ¬
multiplicirt.
Alle die angegebenen Erscheinungen bestehen demnach ¬
aus den verschiedenen Quantitäten von Materie,
durch bestimmte Schnelligkeiten oder Bewegungen multiplicirt. ¬
Alle diese angeführten Erscheinungen bestehen demnach ¬
aus verschiedenen Quantitäten von Materie, die
in gewisse Schnelligkeiten oder Bewegungen multiplicirt ¬
sind.
Bewegung oder Schnelligkeit ist daher eine Eigenschaft, ¬
oder Qualität, oder Zufälligkeit, welche, auf