Volltext : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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Es  ist  aber  wenn  man  den  mittleren  Abstand  des  Monds  von
der  Erde  =  a“,  seine  siderische  Umlaufszeit  =  T',  und  die  siderische ¬
  Umlaufszeit  der  Erde  =  T  setzt,
11  Ta.  T2  (§.  3ol.  n.  3);
a  3
u.  (TN2SAI
folglich  ist
a  3  1+2T  a3
p.  (TN
17872.  M.  5
sehr  nahe  1aTa -

1+A  a3
zur  Abkürzung,
D
CDX3
und  ec.
R
a
2)
Man  setze  noch  die  Abweichung  des  Monds  =  d';  so  ist  vermöge ¬
  n.  8.  unter  der  Breite  L  die  von  der  Wirkung  des  Monds
herrührende  Fluthhöhe  über  die  Ebbe
9)  —  4  r.  S.  Sin.pr  2.(
)  Cos.  d.
Wenn  der  Mond  mit  der  Sonne  in  Conjunktion  oder  Opposition ¬
  ist;  so  ist  die  Fluthhöhe  die  Summe  der  Höhen,  welche
durch  die  Wirkungen  der  Sonne  und  des  Monds  einzeln  genommen ¬
  würden  hervorgebracht  worden  seyn.  Folglich  ist  nach  n.  8.
und  9.  um  die  Zeit  der  Syzygien  die  aus  den  vereinigten  Wirkungen ¬
  des  Monds  und  der  Sonne  entstehende  Fluthhöhe  über
die  Ebbe
oe  s.  Simp    Cos.  ((g)  Cond  41
Cosd
§.  366.  Die  Unregelmäßigkeit  der  Tiefe  des  Meeres,  die
Art,  nach  welcher  es  über  die  Erde  verbreitet  ist,  die  Lage  und
der  Abhang  der  Ufer,  ihre  Verhältniße  gegen  die  benachbarten
Küsten,  die  Strömungen,  der  Widerstand,  welchen  die  Gewässer
leiden,  alle  diese  Ursachen,  welche  man  nicht  der  Berechnung
unterwerfen  kann,  modificiren  die  Oscillationen  dieser  großen  flüssigen =
  Masse.  Man  kann  daher  nur  die  allgemeinen  Erscheinungen, ¬
  welche  aus  den  Anziehungen  des  Monds  und  der  Sonne
entstehen  müßen,  zergliedern,  und  aus  den  Beobachtungen  die
Data  ableiten,  welche  zu  der  Ergänzung  der  Theorie  der  Ebbe
und  Fluth  in  einem  jeden  Hafen  erforderlich  sind,  und  von  der
Größe  des  Meeres,  von  seiner  Tiefe,  und  von  den  Localumständen ¬
  des  Hafens  abhängen.
Den  Werth  von  à  kann  man  zwar,  wie  in  dem  362sten  §.
gezeigt  worden  ist,  unabhängig  von  den  Erscheinungen  der
Ebbe  und  Fluth  bestimmen.  Weil  aber  auch  diese  Größe  durch
            
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