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Man schneide das Sphäroid mit einer durch seine Are DE
auf die Ebene des Erdäquators senkrecht gelegten Ebene ADBE,
und es sey NO die Durchschnittslinie dieser zwey Ebenen; so
wird, weit die Verlängerung von DE durch den Mittelpunkt
der Sonne geht, der Winkel OCD die Abweichung der Sonne
messen, und an einem unter dem Aegnator liegenden Punkt O
der Unterschied der Höhen des Meeres bey der Fluth und Ebbe
— CO CA seyn. Denn der Schnitt des Wasserphäroids mit
einer durch NO auf die Ebene ADBE senkrecht gelegten Ebene
ist eine Ellipse, deren große Axe = NO, und deren kleine Axe
dem Durchmesser AB des Aequators des Wassersphäroids gleich
ist. Man findet aber aus dem §. 138. zwischen n. 3. und 4.
vorkommenden Ausdrücken, wenn man d statt lsetzt, und die
Quadrate und höhere Potenzen des in gegenwärtigem Fall sehr
kleinen Bruchs — vernachläßigt, CO-CD-(CD-CA) Sin. d2.
Folglich ist 7.) CO-CA — (CD- CA) Cos. a’,
— v. S Sin. p.
(Coad.
Es liege nun ein Ort o (Fig. 148.) ausserhalb des Erdäquators, ¬
und es werde das Wassersphäroid mit einer dem Erdäquator ¬
NO parallel gelegten Ebene no geschnitten; so ist der Schnitt
eine Ellipse, deren große Axe no sich zu ihrer kleinen Axe wie
NO: AB verhält (§ 348. n. 4.). Also verhält sich auch, wenn
man om dem Ueberschuß der halben großen Axe über die halbe
kleine Are dieser Ellipse gleich macht, CO-CA: om=NO:on,
oder wegen der geringen Abweichung des Sphäroids von der Kugelgestalt ¬
sehr nahe wie der Sinus totus zu dem Cosinus der
Breite des Orts 0. Man ziehe den Halbmesser Co, und mr auf
Co senkrecht; so ist, weil Co nahe mit der Richtung der Schwere
zusammenfällt, or der Ueberschuß der Fluthhöhe über die Ebbe.
Man setze die Breite von 9 — L; so ist nahe or = mo Cos. L—
(C0- CA) Cos. L’. Also ist unter der Breite L die von der
Wirkung der Sonne herrührende Fluthhöhe über die Ebbe
8.) — 15 y.S.Sin. pr Cos. L2 (p) Cos. d2.
Vermöge n. 1. und 4. ist die Fluthhöhe direct der Masse des
Himmelskörpers, welcher die Bewegungen des Meeres hervorbringt, ¬
und umgekehrt dem Würfel seiner Entfernung von der
Erde preportional. Wenn man also die Erdmasse wie bisher =1,
die Masse des Monds =u, seinen Abstand von der Erde = R,
und diejenige Größe, welche in Beziehung auf die Sonne mit e
bezeichnet wurde, in Beziehung auf den Mond = q' setzt;
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wird man haben 9 = a. (/ (3- 22), nahe = 3u. ).