Volltext : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

663
oder  die  Abweichung  des  Punkts  S  —d;  so  ist  S9  —r  Sin.  d.
Sp  —  r  Cos.  d,  und  es  verhält  sich  die  Gravitation  von  S  gegen
das  äussere  Sphäroid  nach  der  Richtung  Sp  zu  der  Gravitation
von  S  gegen  eben  dieses  Sphäroid  nach  der  Richtung  S9
Sin.  a
T  Cos.d
2
A-  Are.1o2)
—  ((1+  x2)  Arc.  Tg.  x-x)
BV1412
350.).
Aber  diese  Gravitationen  verhalten  sich  zu  den  correspondirenden ¬
  Gravitationen  gegen  das  innere  Sphäroid,  wie  die  Masse
des  äusseren  zu  der  Masse  des  inneren;  folglich  verhält  sich  auch
die  Gravitation  von  S  gegen  das  innere  Sphäroid  nach  der  Richtung ¬
  Sp  zur  Gravitation  von  S  gegen  dieses  Sphäroid  nach  der
Richtung  89—  ((1+x2)  Arc.  Tg.  x-  x)  rCos.  d:  2(x-Arc.  Tg.x)
r(1+x2)  Sin.  d.  Man  nehme  auf  den  geraden  Linien  S9  und
Sp  die  S9'  und  Sp'  diesen  Kräften  proportional,  vollende  das
Parallelogramm  Sp'og“,  und  ziehe  seine  Diagonale  Se,  deren
Verlängerung  die  auf  CS  senkrechte  gerade  Linie  JJ.  in  K  schneide; ¬
  so  ist  SK  die  Richtung,  nach  welcher  der  Punkt  S  von  dem
ganzen  Erdsphäroid  angezogen  wird,  und  es  verhält  sich
Sp':  p'o  =  1:  Tg.  pSc.  Folglich  ist
2  (x  -  Arc.  Tg.  x)  (1+x2
Tg.d,  und  wenn
Tg.  po. -

(1+x2)  Arc.  Tg.  x—x
man  den  von  &  abhängenden  Factor  in  eine  Reihe  entwickelt,
—:  24  +.
(1
146
5.7
Tg.  d
Tg.  pS.
1-312  44.)
5
=  (148a2  4  &c.)  Tg.  d,  wo  man  wegen  der  Kleinheit ¬
  von  &  die  höheren  Potenzen  von  x  vernachläßigen  kann.
Demnach  ist  der  Winkel  pSs  größer  als  der  Winkel  d,  oder
905
Lpscg,  so  daß  die  Richtung  der  mittleren  Kraft  Sgrößer =
  als
die  JJ  unterhalb  C  in  K  schneidet.  Es  folgt  aber  allgemein  aus
der  Gleichung  Tg.  a  =(1  +  m)  Tg.  b,  Sin.  (a-b)  —  m  Sin.  b  Cos.a,
und,  wenn  m  ein  kleiner  Bruch  ist,  sehr  nahe  a-bm =
  Sin.  bCos.  a,  oder  —  m  Sin.  b  Cos.  b;  folglich  ist  sehr  nahe,
der  Winkel  CSK  —  3    Sin.  d  Cos.  d.
Es  schneide  SK  die  große  Are  AB  in  G;  so  verhält  sich
:  CG  -  Sin.  C0S  :  Sin.  CSG,
nahe  —  Sin.  qCS:  CSO,
—  Sin.  d:x  Sin.  d  Cos.  d
Also  ist  CG  —  F.  r.  x  Cos.  d.
Man  setze  die  halbe  Erdaxe  —  b,  und  das  Verhältniß  des
halben  Abstands  der  Breunpunkte  eines  Erdmeridians  zu  der  hal¬
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer