Volltext : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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geschwindigkeit,  mit  welcher  sich  im  Fall  der  Figur  der
Punkt  /  der  Frühlingsnachtgleiche  rükwarts  bewegt
FM  HM  SR
n
Mt  CM  CM
Diese  Geschwindigkeit  ist  veränderlich,  und  besteht,  wie
hernach  gezeigt  werden  soll,  aus  einem  constanten  und  beständig ¬
  positiven,  und  aus  einem  veränderlichen  bald  positiv,
bald  negativ  werdenden  von  der  Länge  der  Sonne  abhängenden ¬
  Theil.  Der  erste  bringt  eine  beständig  retrograde  gleichförmige ¬
  Bewegung  der  Aequinoktialpunkte  hervor,  und  von
dem  zweyten  hängt  eine  periodische  Ungleichheit  dieser  Bewegung ¬
  ab.
§.  360.  Die  Kraft,  mit  welcher  die  Sonne  S  (Fig.  144.)
die  Theilchen  des  Erdsphäroids  anzieht,  kann  in  dem  Mittelpunkt
der  Sonne  vereinigt  angenommen  werden  (§.  290.).  Die  mittlere
Richtung  aller  dieser  Attractionen  fällt  in  die  durch  die  Erdaxe  und
den  Mittelpunkt  der  Sonne  gelegte  Ebene.  In  dieser  Ebene  seyen
Sy  auf  die  Erdaxe  und  Sy  auf  die  Ebene  des  Aequators  senkrecht
gezogen;  so  sind  die  Kräfte,  mit  welchen  die  Sonne  das  ganze
Sphäroid  nach  den  Richtungen  Sp,  Sq  anzieht,  den  Kräften
gleich,  mit  welchen  S  von  eben  diesem  Sphäroid  nach  den  RichMan =
  beschreibe  in  der  durch
tungen  Sp,  Sq  angezogen  Wird.
die  Erdaxe  und  den  angezogenen  Punkt  &  gelegten  Ebene  eine
Ellipse,  welche  durch  den  Punkt  S  gehe,  und  mit  dem  correspondirenden =
  elliptischen  Meridian  der  Erde  einerley  Brennpunkte  habe, ¬
  und  durch  die  Umdrehung  dieser  Ellipse  um  ihre  auf  die  Erdaxe ¬
  fallende  kleine  Axe  werde  ein  mit  der  Erde  gleich  dichtes  Sphäroid ¬
  erzeugt;  so  werden  sich  die  Gravitationen  von  S  gegen  dieses ¬
  neue  Sphäroid  nach  den  Richtungen  Sp  und  S9  zu  den  Gravitationen ¬
  von  S  gegen  das  innere  oder  Erdsphäroid  nach  eben
diesen  Richtungen  genommen  verhalten,  wie  die  Masse  des  ersten
Sphäroids  zu  der  Masse  des  zweyten.  Den  Beweis  dieses  Sazes, ¬
  welcher  auf  die  §.  350.  angezeigte  Art  geführt  werden  kann
findet  man  in  Treat.  of  Flux.  n.  349.;  350;  351.,  und  in  der
Méc.  cél.  T.  II.  pag.  22.  Es  verhalte  sich  der  halbe  Abstand  der
Brennpunkte  des  äusseren  Sphäroids  zu  seiner  halben  Axe  =T:1;
so  verhält  sich  die  Gravitation  an  dem  Aequator  dieses  Sphäroids
zu  der  Gravitation  an  seinen  Pol  =  (1+2)  Arc.  Tg.  xx:
2  (x-  Arc.  Tg.  x)V+x2  (§.  355.  n.  8.).  Man  setze  die  halbe
Axe  des  äusseren  Sphäroids  —  B,  also  den  Halbmesser  seines  Aequators =
  =BV14.7,  die  Distanz  C6  —r,  und  den  Winkel  ACS,
            
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