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spruchs zwischen Herschels und Schröters Beobachtungen
bekannt gemacht *).
§. 359. Es sind noch diejenigen Veränderungen zu
betrachten übrig, welche die gegenseitige Attraction der Himmelskörper ¬
in der Lage der Umdrehungsaxen derjenigen Körper ¬
hervorbringt, welche eine unter den Polen zusammengedrückte ¬
Gestalt haben. Die Beobachtungen zeigen eine Veränderung ¬
der Lage der Erdaxe, aus welcher die unter dem
Namen der Präceßion und Nutation bekannte scheinbare Bewegung ¬
der Fixsterne, und eine periodische Veränderung der
Schiefe der Ekliptik entsteben (§. 150. 160.). Wir wollen
sehen, ob die aus den Beobachtungen abgeleitete Gesetze dieser ¬
Veränderungen mit der Theorie der allgemeinen Schwere
übereinstimmen.
Sey APBt (Fig. 144.) ein Schnitt der Erde mit einer ¬
durch ihre Axe PP und den Mittelpunkt S der Sonne
oder des Monds gelegten Ebene. Um die Axe PP der Erde ¬
als Durchmesser sey eine Kugel albe beschrieben; so
wird rund um diese Kugel herum ein Körper übrig bleiben,
welcher beschrieben wird, wenn die mondförmige Figur
APaPA sich um die Axe PP dreht. Man ziehe CS und
die JJ auf Co senkrecht; so wird die gerade Linie
J sowohl ¬
den elliptischen Durchschnitt der Erde als auch den kreisförmigen ¬
Durchschnitt der in sie beschriebenen Kugel in zwey
gleiche Theile theilen. Die mittlere Richtung der Attraction, ¬
welche die Sonne oder der Mond S auf jene Kugel
ausüben, geht durch den Mittelpunkt C der Erde, und,es
kann dadurch keine Drehung der Erdaxe um den Punkt C
entstehen. Aber die mit dem Punkt S auf einerley Seite
der geraden Linie J liegenden Theilchen des die Kugel ab
umgebenden Körpers werden von S stärker angezogen, als
die auf der anderen Seite, z. B. in Bh liegende Theilchen,
so daß der Theil A der Erde gegen die Sonne hin schwerer
seyn wird, als der entferntere Theil B. Was hier von einem ¬
Durchschnitt der Erde gezeigt worden ist, kann auf die
ganze Erde angewendet werden. Die mittlere Richtung al)Connaiss, ¬
des tems pour 1811. Monatl. Corresp. May. 1810. pag. 432.
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