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dem Sphäroid nach einer auf der Oberfläche des Sphäroids senkrechten ¬
Richtung angezogen wird zu der Kraft in unter dem Pol
D, wie die auf den Aequator bezogene Normallinie MG zu der
halben Umdrehungsaxe cD. Eben so wird ein innerhalb des
Sphäroids auf dem Halbmesser cM befindliches Theilchen m.
nach einer MG parallelen Richtung ing angezogen mit einer
Kraft, welche sich zu der auf Mwirkenden verhält, wie mng: MG,
weil die auf M und m nach der Richtung gerader auf der Axe
oder auf dem Aequator senkrechter Linien wirkenden Kräfte sich
verhalten, wie die Abstände dieser Theilchen von der Axe oder
von dem Aequator.
Um zweytens zu zeigen, daß, wenn das Sphäroid flüßig
ist, die Säulen des Fluidums einander an dem Mittelpunkt das
Gleichgewicht halten; so seyen GR und gr auf dem Halbmesser
M senkrecht. Da die auf M und m nach den Richtungen MG.
ug wirkenden Kräfte sich wie MG zu ug verhalten; so verhalten ¬
sich die auf eben diese Theilchen nach der Richtung des Halbmessers ¬
Me wirkenden Kräfte wie MR: mr. Und weil MR: mr —
MG: mg —CM: cm; so wächst die Schwere der in der Säule cM
befindlichen Theilchen des Fluidums von dem Mittelpunkt c an ihrer ¬
Entfernung von diesem Punkt proportional, woraus folgt,
daß der Druck der Säule Me die Hälfte des Drucks ist, welchen
eine ebenso hohe Säule ausüben würde, deren Theilchen durchaus ¬
eine der Schwere in Mgleiche Schwere hätten, wie hernach
gezeigt werden soll. Da nun die auf M nach der Richtung MR
wirkende Kraft zu der Kraft nach MG sich verhält wie MR: MG,
und die letztere zu der Kraft in D wie MG:cD; so verhält sich
die Kraft MR zu der Kraft in D wie MR: cD, und der Druck
der Säule Mo zu dem Druck der Säule De —cMX MR: 1cD
Es ist aber eM MR = CD' (§. 348. n. 3.); folglich halten
die Säulen Mc, De mit einander an dem Mittelpunkt e das
Gleichgewicht.
Daß aber der Druck der Säule cM durch ½cM. MR gemessen ¬
werde, kann so gezeigt werden. Es seyen ac, bd (Fig. 141.)
zwey auf gleichen Grundflächen stehende gleich hohe Säulen
zweyer homogenen Flüßigkeiten, deren Theilchen in der Säule
bd durch eine constante der geraden Linie ae proportionale Kraft
gegen b hin getrieben werden. Auf die Theilchen der Säule ca
aber wirke eine der Entfernung am proportionale Kraft, welche ¬
an dem oberen Ende a dieser Säule der constanten auf
die Säule bd wirkenden Kraft ae gleich werde. Sey ae auf ca
in a senkrecht, ef parallel mit ca, und die Diagonale ce des
Rechtecks acfe schneide die durch m, m mit ae oder eb gezogenen ¬
Parallelen mo, mo in und n'. Die ef begegne diesen