Volltext : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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tung  MG  der  Schwere  auf  der  Oberfläche  des  Sphäroids  senkrecht, ¬
  mithin  M  eine  Normallinie  an  dem  Punkt  M  des  durch
ihn  gehenden  elliptischen  Meridians  sey;  folglich  muß  sich  verhalten ¬

ca  :  aG  —  AB  :  Param.  von  AB  (Regelschn.  II,  11.  Zus.  9.)
—  AB':  DE  (Kegelschn.  II.  Erkl.  9.,  u.  Elem.  VI,20.),
also  auch  p.cA:a.cDE  AB  :  DE
Ac  cl,
oder  p:a-  Ac:  eD.
§.  352.  Die  in  dem  vorhergehenden  §.  bewiesenen  Sätze
werden  auch  alsdenn  noch  ihre  Anwendung  finden,  wenn  auf  alle
Theilchen  des  Sphäroids  neben  ihren  gegenseitigen  Attractionen
Kräfte  wirken,  deren  Richtungen  entweder  auf  der  Axe  oder  auf
dem  Aequator  senkrecht,  oder  zugleich  solche,  welche  auf  die  Are,
und  solche,  welche  auf  dem  Aequator  senkrecht  sind,  wenn  nur
diese  Kräfte,  so  wie  diejenigen,  welche  aus  den  gegenseitigen  Attractionen ¬
  der  Theilchen  des  Sphäroids  entstehen,  den  Abständen ¬
  der  Theilchen,  auf  welche  sie  wirken,  von  der  Axe  oder  von
dem  Aequator  proportional  sind.  Es  seyen  die  aus  der  Anziehung ¬
  des  Sphäroids  und  aus  den  fremden  Kräften  entstehende
Kräfte,  mit  welchen  die  Punkte  D  und  A  (Fig.  140.)  nach  den
Richtungen  De,  Ac  getrieben  werden,  m  und  n.  Weil  nun  die
Kraft,  mit  welcher  das  Theilchen  M  nach  der  Richtung  Mæ  von
dem  Sphäroid  angezogen  wird,  sich  zu  der  Kraft  in  D  verhält
wie  Ma:  De  (§.  351.),  und  vermöge  der  Voraussetzung  jede  der
fremden  auf  M  mit  DE  parallel  wirkenden  Kräfte  zu  ihrer  Wirkung =
  auf  ein  in  D  befindliches  Theilchen  sich  ebenfalls  wie
Ma:  De  verhält;  so  verhält  sich  die  ganze  Kraft,  mit  welche  das
Theilchen  Mnach  der  Richtung  Ma  getrieben  wird,  zu  der  Kraft
in,  wie  Ma:  Dc,  Eben  so  verhält  sich  die  ganze  Kraft,  mit
welcher  M  nach  der  Richtung  My  getrieben  wird,  zu  der  Kraft
n  wie  My:cA.  Wenn  also  MG  die  Richtung  mittleren  aus
diesen  zwey  Kräften  zusammengesetzten  Kraft  ist;  so  verhält  sich
ca  :  20  =  m.cA:  n.  eD  (§.  351.)
Es  sey  cA:cD  -m:n;  so  ist  fürs  erste  cA:ch'
m.CA:  n.CD  —  ca:  aG.  Also  ist,  wie  man  in  dem  vorhergehenden ¬
  §.  gesehen  hat,  die  Richtung,  nach  welcher  ein  auf  der
Oberfläche  des  Sphäroids  befindliches  Theilchen  von  dem  Sphäroid ¬
  angezogen  wird,  auf  dieser  Oberfläche  senkrecht,  und  die
Stärke  dieser  Anziehung  verhält  sich  zu  der  Kraft  nach  der  Richtung =
  Ma  wie  MG:  Ma.  Aber  die  Kraft  in  M  nach  der  Richtung
Ma  verhält  sich  zu  der  Kraft  in  D,  wie  Ma:  De;  folglich  verhält
sich  die  Kraft,  mit  welcher  ein  in  M  befindliches  Theilchen  von
            
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