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den Ebene durch den Punkt m eine gerade Linie no, welche der
äusseren Ellipse in 2 und o, der inneren in p und 9 begegne,
und halbire sie in k; so ist, weil die Figuren ähnlich sind und
ähnlich liegen, auch pk — kq, und np — 09. Man denke sich
entgegengesetzte pyramidenförmige Körper, deren Spitze in m
seyen, und deren Seitenlinien daselbst gleiche Winkel mit einander ¬
einschließen; so verhält sich die Gravitation gegen das Stük
oq wie np: oq (§. 289.). Diese Gravitationen sind also ebenfalls ¬
einander gleich, und heben sich gegen einander auf. Eben
dieses findet bey einem holen durch zwey concentrische Kugeloberflächen ¬
begränzten Körper Statt, wie am Ende des 292sten §.
bemerkt worden ist.
3.) Es sey adbe (Fig. 139.) ein gleichförmig dichtes Sphäroid, ¬
welches durch die Umdrehung der Ellipse adbe um die Axe de
beschrieben wird. Man ziehe einen Halbmesser of, und nehme auf
demselben einen Punkt g nach Belieben; so verhält sich die Gravitation ¬
eines inF befindlichen Theilchens gegen das ganze Sphäroid ¬
zu der Gravitation eines in g befindlichen gegen eben dieses
Sphäroid, wiecf: og. Wenn man nemlich von dem Sphärold
ein ihm ähnliches concentrisches und ähnlich liegendes Sphäroid
adbee hinwegnimmt, welches den Punkt g auf seiner Oberfläche ¬
hat; so heben sich die Gravitationen von g gegen die in dem
übrigen Raum befindlichen Theilchen gegen einander auf, wie so
eben gezeigt worden ist. Folglich hat die ausserhalb der Oberfläche ¬
ackb'e befindliche Materie keinen Einfluß auf die Gravitation ¬
von g gegen das ganze Sphäroid, und diese Gravitation
ist der Gravitation von g gegen das innere Sphäroid add'e
gleich, welche sich zu der Gravitation von gegen das ganze Sphäroid ¬
verhält, wie og: cf (n. 2.).
§. 350. Es sey M (Fig. 140.) ein Punkt auf der Oberfläche =
eines elliptischen Sphäroids, und AMDBE ein Schnitt desselben =
durch die Axe DE. Da die schneidende Ebene das Sphäroid ¬
in zwey gleiche und ähnliche Theile theilt; so fällt die Richtung, ¬
nach welcher der Punkt M von dem ganzen Sphäroid angezogen =
wird, in die Ebene des Schnitts. Man zerlege die
Schwere von M gegen das Sphärold in zwey Kräfte, deren eine
in der Richtung Ma auf Axe DE senkrecht, die andere in der
Richtung Ma mit der Axe DE parallel, oder auf den Aequator ¬
AB senkrecht wirke; so wird die erstere der Schwere eines in
& befindlichen Theilchens gegen den ganzen Körper, die letztere
der Schwere eines in 9 befindlichen Theilchens gegen eben diesen
Körper gleich seyn, Man beschreibe, um dieses zu beweisen,
in das Sphäroid ein ihm concentrisches ähnliches und ähnlich liegendes ¬
Sphäroid acbe, welches den Punkt a auf seiner Oberfläche ¬
habe. Vermöge §. 348. n. 5. sind die Schnitte der Sphäroide