Full text : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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ist  1.)  ka+al)  —  KM4  ML,  je  nachdem  die  letzteren  Linien
2ak
auf  einerley,  oder  auf  verschiedenen  Seiten  von  MN  liegen.
Bew.  Weil  M9  —  9m  (Kegelschn.  II,  8.);  so  ist  ac  =  cb,
und  die  zwey  Ellipsen  sind  concentrisch.  Man  ziehe  den  Durchmesser ¬
  GH,  welcher  die  MK  in  J  halbiere,  mit  diesem  durch
den  Punkt  N  die  Parallele  NF,  welche  die  MK,  ak  in  F  und
schneide,  durch  L  die  Parallele  LO  mit  MN,  welche  der  MR
in  P,  der  MK  in  S,  und  der  Are  AB  in  r  begegne,  endlich
ziehe  man  NO.  Da  KMR  =  RML  (Vorauss.);  so  ist  LP
PS,  und  daher
27P
848  478  —  80.  Folglich  ist  ON
2Ma
MN  Kegelsch.  II,  8.))
MSE  ML,  und  QA  mit    parallel  (I,  34.).  Der  Durchmesser =
  GH  halbiert  also  die  NO  in  O  (Kegelsch.  II,  15.  Zus.  2
mithin  auch  die  mit  ihr  parallele  Chorde  ak  der  Ellipse  adbe.
Es  ist  aber
KM  —  2M
—  2MF  4  2F9
—  4af  +  2/0  (VI,  2.  und  weil  Ma  —  aN),
und  ML  —  NO
=  2N0
2f0;
—
folglich  KM-+-  ML.  —  4af-4afo
—  440  —  2ak  —  ka  +  al.
Eben  so  wird  der  Beweis  für  den  andern  Fall  geführt,  wo
KM  und  ML  auf  verschiedenen  Seiten  von  MN  liegen.
Aus  L,  K  und  k  seyen  die  Perpendickel  LP,  KR,  kp  auf
MR  und  ab  gefällt;  so  ist
2.)  RMAMP  =  zap,  je  nachdem  P  und  R  auf  einerley,
oder  auf  verschiedenen  Seiten  von  Mliegen.
Denn  es  ist  sowohl  KM:  RM)
als  ML:  MP§  —  ak  :  ap;
folglich  auch  KM4ML:  RMA  MP  —  ak:  ap
—  2ak:  2ap
—  KM  4  ML:  aap  (n.1.).
Also  RMA  MP  —  zap  *).
Wenn  an  einen  beliebigen  Punkt  m  einer  Ellipse  (Fig.  135.)
ein  Halbmesser  om,  und  eine  Normallinie  mn  gezogen,  und  von
dem  Punkt  n,  in  welchem  die  letztere  einer  der  Axen  ab  begegnet, ¬
  ein  Perpendickel  nr  gefällt  wird;  so  ist
3.)  em  mr  —  dem  Quadrat  der  anderen  halben  Are  —cd.
Bew.  Die  Tangente  mt  an  dem  Punkt  m  schneide  die  ver*) ¬
  Andere  Beweise  dieses  Satzes  findet  man  in  der  Preißschrift  Maclaurin's. =
  Sect.  III.  Lemma,  1.  Cor.  4.  und  in  Treat.  of  Flux.  n.  625.
pag.  521.
            
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