618
ist. Es ist aber sehr nahe n 2n =3u (§. 104.), mithin ¬
u-2n =n-2n; folglich ist diese Periode ebenfalls
= 437,639 Tagen.
Auf ähnliche Art fand man eine Ungleichheit der Bewegung ¬
des dritten Jupiterstrabanten, welche auf 4 21½8
steigt, dem Sinus des Ueberschußes der mittleren Länge des
zweyten Trabanten über die des dritten proportional ist,
und das entgegengesetzte Zeichen dieses Sinus hat. Sie ist
eine Folge der Anziehung, welche der zweyte Trabant auf
den dritten ausübt, so daß der zweyte Trabant von dem ersten ¬
eine Perturbation leidet, welcher der durch den zweyten
auf den dritten hervorgebrachten ähnlich ist, und der zweyte
Trabant wiederum durch den dritten eine derjenigen ähnliche
Perturbation leidet, welche er in der Bewegung des ersten
hervorbringt. Diese zwey Perturbationen des zweyten Trabanten ¬
sind es, welche, wie man vorhin gesehen hat, in eine
dem Sinus des doppelten Ueberschußes der Länge des zweyten
über die Länge des dritten proportionale zusammenfließen. Die
Ungleichheit des dritten Trabanten bringt in seinen Verfinsterungen ¬
eine Ungleichheit hervor, welche wie bey dem ersten
und zweyten eine Periode von 437,639 Tagen hat. Denn
die Periode der Ungleichheit des dritten ist - 200.
und
die synodische Umlaufszeit dieses Trabanten ist ; =
folg(n"-2n"+ ¬
i)360
360
360
): Während eines sylich ¬
nodischen Umlaufs des dritten Trabanten wächst also der
Ueberschuß der Länge des zweyten über die des dritten um
n"-i
N2n
300 Grade, und in synodischen Umn-i. ¬
läufen des dritten um 360 Grade, nach welcher Zwischenzeit
die Frregularität der Verfinsterungen in derselben Ordnung
wiederkehrt. Aber einer dieser synodischen Umläufe ist 360 =
„„, folglich ist die Periode der Ungleichheiten der Verfinsterungen ¬
= — 300
Tagen, oder dieselbe, welche in den
Verfinsterungen des zweyten, mithin auch des ersten statt
findet.