Full text : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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rungen  des  zweyten  am  grösten,  bey  einem  Abstand  von
1800  verschwindet  sie  wiederum,  und  von  da  an  beschleunigen ¬
  sich  die  Verfinsterungen,  wie  sie  vorher  sich  verzögerten.
Man  schloß  aus  diesen  Beobachtungen,  daß  die  Bewegung
des  zweyten  Trabanten  eine  in  ihrem  Maximum  auf  1°4
22,3  steigende,  und  dem  Sinus  des  Ueberschußes  der  mittleren ¬
  Länge  des  ersten  Trabanten  über  die  des  zweyten  proportionale ¬
  Ungleichheit  habe,  deren  Zeichen  dem  Zeichen  des
Sinus,  von  welchem  sie  abhängt,  entgegengesetzt  ist.  Die
Theorie  bestimmt  nicht  allein  diese  Ungleichheiten,  sondern
zeigt  auch,  was  die  Beobachtungen  selbst  wahrscheinlich  machten, ¬
  daß  sie  das  Resultat  zweyer  Ungleichheiten  ist,  deren
eine  von  der  Wirkung  des  ersten  Trabanten  abhängt,  und
dem  Sinus  des  Ueberschußes  der  Länge  des  ersten  über  die
des  zweyten  proportional  ist,  die  andere  aber  durch  die  Wirkung ¬
  des  dritten  hervorgebracht  wird,  und  sich  dem  Sinus
des  doppelten  Ueberschußes  der  Länge  des  zweyten  über  die
des  dritten  proportional  verändert.  Diese  zwey  Ungleichheiten ¬
  fließen  aber  vermöge  der  Beziehungen  der  mittleren  Bewegungen ¬
  und  der  mittleren  Längen  der  drey  ersten  Trabanten ¬
  aufeinander  in  eine  zusammen.  Es  ist  nemlich  (§.  108.)
1+2l  -  31  sehr  nahe  beständig  =  180°;  folglich  !-1=180
+2(1-1).  Die  Sinus  der  Winkel  (1'-1)  und  2(l-1)  sind
also  dem  Zeichen  nach  einander  entgegengesetzt,  aber  der  Größe
nach  einander  gleich,  und  zwey  Ungleichheiten,  von  welchen
die  eine  dem  Sinus  von  1-1  die  andere  dem  Sinus  von
2(1-1)  proportional  ist,  verwandeln  sich  in  eine  dem  Sinus ¬
  eines  dieser  Winkel  proportionale  Ungleichheit,  welche
der  Summe  oder  Differenz  jener  zwey  Ungleichheiten  gleich
ist,  je  nachdem  sie  verschiedene  oder  einerley  Zeichen  haben.
Demnach  ist  die  Ungleichheit  der  Bewegung  des  zweyten  Trabanten ¬
  auch  gleich  dem  Produkt  von  1°4  22,3  in  den  Sinus ¬
  des  doppelten  Ueberschußes  der  Länge  des  zweyten  über
die  Länge  des  dritten,  und  sie  hat  mit  diesem  Sinus  einerley ¬
  Zeichen.  Hieraus  entsteht,  wie  man  bey  dem  ersten  Trabanten ¬
  gesehen  hat,  in  den  Verfinsterungen  des  zweyten  Tra360 ¬

banten  eine  Ungleichheit,  deren  Periode  —  n  Tagen
            
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