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§. 338. Die Störungen der übrigen älteren Planeten ¬
hat La Place in seiner Mechanik des Himmels mit
gleicher Sorgfalt berechnet *).
Sie sind beträchtlich kleiner
als diejenigen, welche durch die Wirkungen des Jupiters
und Saturns auf einander hervorgebracht werden. Die grösten ¬
zeigt folgende Tafel
in der Länge
in d. Breite
Mercur
unmerkl.
85
Venus
114
073
Mars
25,2
0,4
Uranus
0,9
149,8
Zu diesen kommen aber noch viele kleinere Ungleichheiten, ¬
welche mit den obigen sich anhäufen, und größere Unterschiede =
zwischen den elliptischen und den wahren Bewegungen ¬
hervorbringen können. Am merklichsten sind die Störungen ¬
des Uranus durch den Saturn, von welchen, ungeachtet ¬
er noch nicht lange entdeckt ist, dennoch die Beobachtungen ¬
unläugbare Kennzeichen angeben. Die Gesetze der
elliptischen Bewegung leisten nicht genau seinen beobachteten
Stellungen Genüge, und man muß, um sie darstellen zu
können, auf seine Perturbationen Rücksicht nehmen.
Ihre
Theorie weist ihm mit einer ganz besonderen Uebereinstimmung ¬
in den Jahren 1769, 1756 und 1690 dieselben Punkte
des Himmels an, in welchen Le Monnier, Mayer und
Flamsteed die Stellung dreyer kleinen von ihnen als Fixsterne ¬
angesehenen Sterne bestimmt haben, und die man gegenwärtig =
nicht mehr an dem Himmel findet, welches keinen ¬
Zweifel über die Identität dieser Sterne mit dem Uranus ¬
übrig läßt (§. 121.).
Die vier neuen in diesem Jahrhundert entdekten Planeten =
sind wegen ihrer Nähe bey dem Jupiter, und wegen der
beträchtlichen Excentricität und Neigung ihrer in einander
geschlungenen Bahnen großen Ungleichheiten unterworfen,
welche über die Theorie der Attractionen der Himmelskörper =
ein neues Licht verbreiten, und zu ihrer ferneren Vervollkommnung ¬
Gelegenheit geben werden Die Beobachtungen =
zeigen die Störungen der Teres, deren elliptische Ele*) ¬
Mécan. cél. T. III. L. VI.