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Centripetalkraft ist m
—, und die in der Richtung des Radius
Vector wirkende perturbirende Kraft hat man oben mit 8 bemak ¬
zeichnet, folglich ist die Summe der Centripetalkräfte — — + S,
wo man S nejatio setzt, wenn diese Kraft die Schwere des
Monds gegen die Erde vermindert.
Mithin ist 2.) die Kraft, welche den Radius Vector zu vermindern ¬
sich bestrebt —
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Die Bahn des Monds würde also ein Kreis seyn, wenn dieser ¬
Ausdruck beständig — 0 wäre; eine Ellipse, wenn S und P
— 0; eine bewegliche Ellipse, wenn P =0, und S umgekehrt
dem Würfel der Entfernung des Monds von der Erde proportional ¬
wäre (§. 317.). Aus dem Gesetz der Kraft, welche den Radius ¬
Vector zu andern strebt findet sich die Geschwindigkeit dieser
Veränderung, und hieraus die Veränderung selbst. Hat man so
einen genäherten Werth des Radius Vector gefunden; so wird
durch die Substitution dieses Werths die Größe P', und mittelst
dieser nach n. 2. der Radius Vector genauer gefunden. Sodenn
erhält man, wenn der genauere Werth von » in die Gleichung
n. 1, gesetzt wird, die Winkelgeschwindigkeit u, woraus sich der
in einer gegebenen Zeit von dem Radius Vector beschriebene Winkel; ¬
mithin der Unterschied der wahren und mittleren Länge ergiebt. ¬
Clairaut hatte bey seiner ersten Approximation den elliptischen ¬
Radius Vector gebraucht, und bey dieser die Bewegung
der Apsidenlinie des Monds nur halb so groß gefunden, als die
beobachtete. Bey der zweyten nahm er auf die Störungen des
elliptischen Radius Vector Rücksicht, und allein dasjenige Glied,
von welchem die Evection abhängt, verdoppelte beynahe jene
Bewegung, so daß sie mit den Beobachtungen nahe übereinstimmend ¬
herauskam. Die übrigen Glieder hatten keinen sehr beträchtlichen ¬
Einfluß mehr auf die Bewegung der Apsidenlinie.
§. 327. Es ist hier nicht der Ort, die Berechnung der Ungleichheiten ¬
in den Bewegungen des Monds weiter auszuführen.
Sie gründet sich auf die Gleichungen n. 1, und 3. des vorhergehenden ¬
§., aus welchen man mittelst einiger bekannten Sätze der
analytische Trigonometrie und der Sätze n. 1. u. 2. §. 239. die
Peturbationen des Radius Vector und der Winkelbewegung finden ¬
kann. Einige Schwierigkeit macht noch die veränderliche Neigung ¬
der Mondsbahn gegen die Ekliptik, welche man am be¬