Objekt : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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Mondsbahn  meßen  wenn  mG  auf  nE  senkrecht  wäre.  Je  kleiner ¬
  man  aber  den  Winkel  NEn  nimmt,  desto  mehr  nähert  sich
der  Winkel  MGm  dem  Neigungswinkel  der  Ebene  nEM  gegen
die  Ebene  der  Ekliptik,  und  der  Winkel  GMH  der  Veränderung
der  Neigung  der  Mondsbahn.  Bey  dieser  Verminderung  des
Winkels  NEn  wird  auch  der  Winkel  GMH  immer  kleiner  und
kleiner,  der  Winkel  MAm  +GMH  nähert  sich  dem  Winkel
MHm  oder  i,  und  das  Verhältniß  von  Tg.  NEn:  Sin.  GMH
dem  Verhältniß  von  NEn:  GMH.  Da  nun  NEn  und  GME
in  einerley  Zeit  beschriebene  Winkel  sind;  so  verhält  sich,  wenn
man  die  Geschwindigkeit,  mit  welcher  sich  die  Neigung  ändert,
u,  und  die  Winkelgeschwindigkeit  der  Kuotenlinie  wie  vorhin
u  setzt
u:u  —  1:  Sin.  i.  Cotg.  HEM,
mithin  ist  u'  —  u  Sin.  i.  Cotg.  HEM  --  u  Sin.  i  Cotg.  (l-n)
3Mazky
Sin.  (1-  n)  Sin.  (F-n)  Cos.  (l-5)  (§.  314.);
Da  nun  uR3.Mt -

3M.a2k
Sin.  i.  Cos.  (l-  n)  Sin.  (F-  n)  Cos.  (l-5).
so  ist  u'
R3.M.
Aber  Cos.  (l.  n)  Sin.  (s-n)  =  4Sin.  (l+5-2n)-4Sin.  (l-s
Cos.(l-n)  Sin.(-n)  Cos.(l-r)  —Sin.  (l+r-2n)  Cos.  (1-5)-1Sin.  (Cos. -
  (l-5)
=  4  Sin.  2(l-n)  +  4Sin.  2(s-n)-4Sin.  2(l-s)
und  der  mittlere  Werth  des  Coefficienten  des  Sin.  i  ist  nach  dem
vorhergeh.  §.  -  0,0009650564  —  c;  folglich  ist
u  —-  c.  Sin.  i  (Sin.  2(1-n)  +  Sin.  2(5-n)-Sin.  2  (l-5)).
Die  Neigung  der  Mondsbahn  gegen  die  Ekliptik  ist  also  blos
periodischen  Veranderungen  unterworfen,  welche  wegen  des  kleinen ¬
  Werths  von  c  und  der  kurzen  Perioden  von  2  (l-n),  2  (5-n)
2(1-5)  nicht  sehr  beträchtlich  werden  können.  Man  kann  also  in
dem  Ausdruck  von  u  ohne  merklichen  Fehler  statt  des  veränderlichen ¬
  Neigungswinkels  i  seinen  mittleren  Werth  J  setzen,  und
man  wird  auf  ähnliche  Art,  wie  in  dem  vorhergehenden  §.  die
Bewegung  der  Knoten  berechnet  worden  ist,  und  mit  Beybehaltung ¬
  der  daselbst  gebrauchten  Benennungen  nach  §  239.  n.  2.
aus  der  Geschwindigkeit  u,  mit  welcher  sich  die  Neigung  verändert, ¬
  die  Veränderung  der  Neigung  selbst  finden
Sin.  3Cos.  2(-7)
Sin.  t.  Cos.  2(4-n)  Aur -
  dgur
2(mm",
Sin.  :  Cos.  2(1-.).  Setzt  man  nach  §.  65.  die  mittlere
2(mm)
Neigung  der  Mondsbahn  —  5°  8  47";  so  erhält  man  durch  die
Multiplication  der  Coefficienten  der  Sinus  in  dem  Ausdruck  der
Ungleichheiten  des  Knotens  mit  dem  Sinus  dieser  Neigung  folgende ¬
  Coefficienten  für  die  Veränderung  der  Neigung:  36“;  8
            
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