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tik in der geraden Linie KK schneide. Die Sonne sey in S,
und der Mond in M zwischen seinem aufsteigenden Knoten
K und dem niedersteigenden K, und zwar seye er dem letzten ¬
Knoten näher als dem ersten. In der Ebene der hier
als kreisförmig vorausgesetzten Mondsbahn sey eine gerade
Linie Mt gezogen, welche sie in M berühre; so wird diese die
Richtung bezeichnen, nach welcher der Mond sich fortbewegen ¬
würde, wenn keine Kräfte auf ihn wirkten. Sie begegne ¬
der Knotenlinie KK in N. Die in der Richtung des
Radius Vector wirkenden Kräfte lenken den Mond von der
Tangente Mt ab, und nöthigen ihn, eine in der Ebene EMN
liegende krumme Linie zu beschreiben, aber die mit SE paparallel ¬
wirkende perturbirende Kraft MF (§. 311. und 312.)
wird ihn von der Ebene EMN ablenken. Es sey Mt der
Weg, welchen der Mond mit seiner Geschwindigkeit in M
in derselben Zeit gleichförmig zurückgelegt haben würde, in
welcher ihm die mit SE parallel wirkende Kraft die Geschwindigkeit ¬
MF würde mitgetheilt haben, und Mf sey die durch
eben diese Kraft während des Zeittheilchens z erzeugte Geschwindigkeit. ¬
Man vollende das Parallelogramm fMltk
und ziehe in der erweiterten Ebene desselben durch den Punkt
N die Parallele Nn mit Mf, welche der verlängerten Diagonale ¬
Mk in n begegne. Da so wohl Nn als SE mit Mf parallel -
sind; so sind SE und Nn parallel (XI, 9.), mithin
liegen beyde in einer Ebene, nemlich in der Ebene der Ekliptik. ¬
Man errichte auf der Knotenlinie KN in ihrem Endpunkt ¬
N und in der Ebene der Ekliptik das Perperdickel Nh,
welches von der verlängerten En in h geschnitten werde, und
ziehe AR auf KK senkrecht. Der Mond würde sich also
wenn die Kraft MF aufhörte zu wirken, in der Ebene EMn
fortbewegen, welche die Ebene der Ekliptik in der geraden
Linie En schneidet, und die Knotenlinie würde während des
Zeittheilchens z sich um den Winkel NEn nach einer Richtung ¬
bewegt haben, welche der Richtung der Bewegung des
Monds entgegengesetzt ist. In jedem folgenden Zeittheilchen ¬
wird durch die Wirkung der Kraft Ml eine neue Bewegung ¬
der Knotenlinie hervorgebracht werden, deren Lage
also einer beständigen Veränderung unterworfen seyn wird.