Metadaten : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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Verhältniß  der  Maße  der  Sonne  zu  der  Summe  der  Massen ¬
  der  Sonne  und  des  Planeten  vermindern,  um  diejenige
Geschwindigkeit  zu  finden,  welche  die  Sonne,  wenn  sie  unbeweglich ¬
  wäre,  dem  Planeten  mittheilen  würde,  so  daß  der
M  44r
verbesserte  Werth  von  K  seyn  wird  Mch1 -
  Setzt
man  nun  die  Geschwindigkeit,  welche  die  Sonne  dem  Planeten ¬
  in  der  gegebenen  Distanz  r  mittheilen  würde,  =  k;  so
wird  sich  vermöge  des  Gesetzes  der  Gravitation  verhalten
Air2:—  k:  K,  und  man  wird  haben
44r2
M
1.)  k  M-+w -
  7272
Eben  dieser  Ausdruck  ergiebt  sich  auch  aus  der  §.  299.
oder  §.  300.  gefundenen  Umlaufszeit  in  der  Ellipse,  welche
ein  Körper  um  einen  anderen  ebenfalls  beweglichen  Körper
beschreibt,  wenn  man  statt  h2k  die  ihr  gleiche  Größer2.k
setzt.
Die  Geschwindigkeit,  welche  der  Planet  einem  ausserhalb ¬
  seiner  Oberfläche  und  in  der  Distanz  r  von  seinem  Mittelpunkt =
  befindlichen  Körper  in  derselben  Zeiteinheit  mitgetheilt ¬
  haben  würde,  ergiebt  sich,  wenn  der  Planet  einen  Trabanten ¬
  hat,  aus  der  Umlaufszeit  und  dem  Abstand  des  Trabanten ¬
  von  dem  Mittelpunkt  des  Planeten.  Man  findet
nemlich  hieraus  die  Fallhöhe  der  Körper  in  der  Nähe  seiner
Oberfläche,  wie  §.  286.  bey  dem  Mond  gezeigt  worden  istEs =
  sey  diese  Fallhöhe  —g,  mithin  die  erzeugte  Geschwirdigkeit ¬
  —  24,  und  in  n.  1.  sey  r  dem  Halbmesser  des  Planeten, =
  dessen  Masse  man  mit  der  Sonnenmasse  vergleichen
will,  gleich  genommen;  so  wird  sich  verhalten
die  Masse  der  Sonne?.§Masse  des  Planeten
—  k"  2g
oder  M
44322
:  k"  (u.  1.);
Aber  M.+  m
7212
445r.
2
m
folglich  ist  2.)  M-+m:
F212
M  24r.
1.
woraus  man  erhäl
gr272
mr)
Es  sey  die  siderische  Umlaufszeit  des  Trabanren  =t,
Bohnenbergers  Astvonomie.
            
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