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constanten Kraft in der Parabel AMG gleich (Vorauss.), mithin ¬
kleiner als in der Parabel AmZ ist; so wird sie erst nach
einiger Zeit dieser letzteren Kraft gleich werden. Es geschehe auf
der durch den Punkt Q mit AD parallel gezogenen Om, welche
der Parabel AZ in m, der krummen Linie AH in n begegne;
so wird die veränderliche Kraft zwischen n und A beständig kleiner =
als die constante Kraft in der Parabel AmZ, und On
Om seyn. Der Bogen Am der Parabel AZ wird also innerhalb ¬
der krummen Linie AnH fallen, und daher nicht zwischen
dem Bogen An der krummen Linie und dem Bogen AM der ersten ¬
Parabel durch gehen. Die krumme Linie AH und die Parabel ¬
AMG haben also in dem Punkt A einerley Krümmung.
Eben so wird der Beweiß geführt, wenn die Kraft abnimmt.
4.) Umgekehrt, wenn die krumme Linie AH und die Parabel ¬
A6 einander berühren und einerley Krümmung haben in A,
oder einander in A so berühren, daß zwischen dem Bogen An
der krummen Linie und dem Bogen AM der Parabel keine andere ¬
Parabel durchgehen kann, und die Kraft, mit welcher die
krumme Linie AH beschrieben wird, beständig mit der constanten ¬
zur Beschreibung der Parabel AG erforderlichen Kraft nach
einerley Richtung wirkt; so wird, wenn die Geschwindigkeiten
der Bewegung in der krummen Linie AH und in der Parabel 46
an dem Berührungspunkt A einander gleich sind, die Kraft in
der krummen Linie AH an dem Punkt A der constanten Kraft
in der Parabel AG gleich seyn. Denn wäre die Kraft in der
krummen Linie AH an dem Punkt A größer als die Kraft in der
Parabel AG, so seye sie größer als die letztere in dem Verhältniß ¬
von BZ zu BG. Man beschreibe durch die Punkte A und
Z eine Parabel, deren Durchmesser AD sey, und welche die gerade =
Linie AB in B berühre (Kegelschn. I. 18. Zus. 1.); so würde ¬
die constante Kraft, mit welcher die Parabel AZ könnte beschrieben ¬
werden (n. 2.), der Kraft in der krummen Linie AH
an dem Punkt A gleich seyn. Wenn nun fürs erste die veränderliche ¬
Kraft in der krummen Linie AH während der Bewegung
von A an bis H zunähme, so müßte BZABH, und für jede
zwischen BH und AD mit der letzteren parallel gezogene Om,
welche der krummen Linie AH in n, der Parabel AZ in m begegnet, ¬
OmOn seyn, weil der vermöge einer constanten
Kraft beschriebene Raum kleiner seyn muß als der Raum, welcher ¬
in derselben Zeit vermöge einer anfänglich gleich großen und
von diesem Zeitpunkt an beständig zunehmenden Kraft beschrieben ¬
wird. Nun ist BG ABZ; folglich auch QM SOm (n. 2.).
und es müßte die Parabel AmZ zwischen der Parabel AMG
und dem Bogen AH der krummen Linie durchgehen, welches
gegen die Voraussetzung ist. Daher kann die Kraft, mit welcher ¬
die krumme Linie AH beschrieben wird, an dem Punkt A