Full text : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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em.  m.  st  +cm.  m'.  s't  —  ch".m.s".
Es  ist  aber  wegen  der  ähnlichen  Dreyecke  skt,  s'ke“,  u.  s.  w.
st  :  s't  —  kt  :  kt  —  m0  :  Mo
s't:  s"1"  —  kt:  ki  —  m'o  :  m"o;  folglich  muß
cm.  m.  mo+cm'.  m.  mo  —  cm.m.mo,  oder
em.  m.  (co-cm)  +  cm’.  m’.  (co-cm’)  —  cm".  m".  (cm"  -  co)  seyn,
cm  M  +  cmt  m    cm.  m
woraus  man  erhält  cocm. -
  m.4  em  .  m    em".  m
Der  Schwerpunkt  der  Massen  falle  in  p,  und  ihre  Summe ¬
  sey  -  M;  so  ist  vermöge  der  Eigenschaften  dieses  Punkts
der  Nenner  des  für  co  gefundenen  Ausdrucks  =  M.  cp.
Es  seyen  nun  m,  m,  m  (Fig.  99.)  mehrere  nicht  in
einer  geraden  Linie  aber  in  der  Ebene  des  Schwungs  liegende ¬
  fest  mit  einander  verbundene  Massen,  deren  Summe
mit  M  bezeichnet  werde,  und  p  ihr  Schwerpunkt,  durch
welche  aus  dem  Aufhängungspunkt  c  die  gerade  Linie  eb  gezogen ¬
  sey.  Wenn  diese  mit  der  Vertikallinie  ca  zusammenfällt; ¬
  so  ruht  das  Pendel,  und  daher  hängt  die  Kraft,  mit
welcher  das  zusammengesetzte  Pendel  zu  sinken  strebt,  von
dem  Ablenkungswinkel  acb  der  an  den  Schwerpunkt  p  gezogenen ¬
  geraden  Linie  von  der  Vertikallinie  ca  ab.  Die
gleichen  Geschwindigkeiten,  welche  die  Schwere  einer  jeden
dieser  Massen  besonders,  wenn  sie  frey  fallen  könnten  in  vertikaler ¬
  Richtung  während  einer  gegebenen  Zeit  mittheilen
würde,  seyen  durch  die  gleiche  mit  ca  parallele  gerade  Linien
mh,  m'h,  mh  ausgedrückt.  Man  ziehe  mt  auf  em  senkrecht,
durch  h  die  Parallele  ht  mit  om,  und  vollende  das  Parallelogramm ¬
  mdht;  so  zerfällt  die  Kraft  mh  in  die  auf  em  senkrechte ¬
  nach  der  Richtung  der  Bewegung  von  m  wirkende
Kraft  mt,  und  in  die  Kraft  ma  welche  wegen  des  Widerstands ¬
  des  Aufhängungspunkts  c  keinen  Einfluß  auf  die  Bewegung ¬
  haben  kann.  Ebenso  seyen  die  Kräfte  mh,  m'h,
mh  in  die  auf  em,  em  senkrechte  mt,  mt,  und  in  die  auf
c  wirkende  md,  m""  zerfällt;  so  werden  ant,  mt,  mt  die
Geschwindigkeiten  seyn,  welche  die  Schwere  jeder  dieser  Massen ¬
  besonders  nach  der  Richtung  ihrer  Bewegungen  um  den
Punkt  c  in  einerley  Zeit  mittheilen  würde,  wenn  sie  während -
  dieser  Zeit  mit  derjenigen  Stärke  fortwirkte,  welche  sie
in  m,  m,  m'  nach  jenen  Richtungen  hatte.  Es  sey  auf  der
            
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