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also auch (vermöge n. 1.) umgekehrt wie die Quadrate der
Schwingungszeiten.
Die Sätze n. 3. 4. und 5. sind auf große und kleine
Schwingungen anwendbar, wenn die Pendel durch ähnliche
Bogen schwingen.
§. 260. Wenn die Kraft, welche auf den in der krummen
Linie DdA (Fig. 95.) sich bewegenden Körper nach der Richtung
der Tangente dt wirkt, genau dem Bogen dAproportional wäre;
so würde die Zeit des Falls durch den Bogen DA nach §. 245.
genau angegeben werden können, und für große und kleine Bogen ¬
von gleicher Dauer seyn. Diese Eigenschaft hat die Cykloide
FamC (Fig. 96.), welche krumme Linie von einem Punkt m des
Umfangs eines an einer geraden Linie FbC sich so hinwälzenden
Kreises fmk beschrieben wird, daß der Kreis beständig die gerade
Linie FC berührt, und nach und nach die Theile seines Umfangs
an dieselbige anlegt. Man setze, der beschreibende Punkt m habe
zuerst die gerade Linie FC in dem Punkt C berührt; so wird,
wenn der Kreis sich nach der Richtung CF fortgewälzt hat, und
der Punkt m wieder mit der geraden Linie CF in dem Punkt F
in Berührung gekommen ist, die gerade Linie CF, welche man
die Basis der Cykloide nennt, dem Umfang des Kreises gleich
seyn, welcher durch seine Bewegung die Cykloide beschreibt, und
der erzeugende Kreis (circulus generator) heißt. Man halbire
FC in b, ziehe durch diesen Punkt auf derjenigen Seite der FC,
auf welcher der Kreis sich wälzt, die gerade Linie ba auf FC
senkrecht, und mache ba dem Durchmesser fk des erzeugenden
Kreises fmk gleich; so wird, weil die gerade Linie bC dem halben ¬
Umfang des Kreises gleich ist, wenn der Kreis einen halben
Umlauf gemacht hat, und daher die FC inb berührt, der beschreibende ¬
Punkt in a, und dieser Punkt der Cykloide, welchen
man ihren Scheitel nennt, am weitesten von der Basis entfernt
seyn. Die gerade Linie ba heißt die Axe der Cykloide, und
theilt sie in zwey gleiche und ähnliche Theile.
Einige der merkwürdigsten geometrischen Eigenschaften dieser
krummen Linie sind folgende:
Wenn man von einem beliebigen Punkt m der Cykloide ein
Perpendickel mp auf die Axe ab fällt, welches dem um ab als
Durchmesser beschriebenen Kreis in n begegnet; so ist die Chorde ¬
na dieses Kreises mit der an den Punkt m der Cykloide gezogen ¬
Tangente m1 parallel.
2.) Der Bogen am der Cykloide ist das Doppelte der Chorde an.
3.) Wenn man auf der Tangente mT von dem Berührungspunkt
m an die mD = 2na oder — dem Bogen am (n. 2.) nimmt;
so liegt der Punkt Dauf einer der Fal, gleichen Cykloide a4a.