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bekannt; so könnte man die Refraktionen selbst finden. Nun
erhellt aber aus §. 17. n. 6. daß die Refraktionen in nicht
zu kleinen Höhen wenigstens beynahe wie die Tangenten der
scheinbaren Abstände vom Scheitel oder die Cotangenten der
scheinbaren Höhen sich verhalten müssen, weil mr, Hr
klein sind; man wird also schließen: wie sich verhält der Ueberschuß ¬
der Summe der Tangenten der letztern zwey Scheitelabstände ¬
über die Summe der Tangenten der zwey ersten
zur Tangente eines Scheitelabstandes, so verhält sich die
Differenz"- der zwey Refraktssummen zu der jenem Scheitelabstand ¬
zugehörigen Refraktion. In obigem Beyspiel ist
Die Cotangente der grösten Höhe des Polarsterns
— C20
kleinsten
0938
Summe
1.770
— O,OII
Die Cotangente der grösten Höhe e Perseus
kleinsten
= 6,976
Summe
6.981
Ueberschuß der letztern Summe über die erste = 5,217
55
186 Refr. für 50
14 sch.h.
5,217 : 0,832 —
54,8
5,217: 0,938 —
06
89 al
und eben so findet man
6 47.8
— 1 434,
6 484;
4 3,0
97
5— 97 9 8.0
S-5 - 97 2 19,6
8s— 97 21196
Polhöhe — 48 31 9,8
gröste Höhe a Pers. — 89 20 40,0
0.6
Refr.
wahre Höhe — 89 20 39,4
Polardistanz — 40 49 29,6
Fällt eine Höhe in den südlichen Quadranten des Meridians;
so wird ihre Cotangente subtraktiv, und die Summe verwandelt ¬
sich in die Differenz.
Bohnenbergers Astronomie.