Volltext : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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nur  die  Kraft  KL  übrig,  welche  den  Körper  längst  der  Ebene ¬
  AC  herunterbewegt,  und  in  derselben  Zeit  die  Geschwindigkeit ¬
  KL  erzeugt,  in  welcher  die  Schwere  nach  der  vertikalen ¬
  Richtung  KG  die  Geschwindigkeit  KG  erzeugt  haben
würde.  Man  ziehe  AB  auf  BC  senkrecht;  so  verhält  sich,
weil  GK  auf  BC,  und  GL  auf  AC  senkrecht,  mithin  die
Dreyecke  ABC  und  GKL  ähnlich  sind,  GK:  KL=ZC:  AB.
Folglich  verhält  sich  die  constante  Kraft  der  Schwere  zu  der
mit  der  geneigten  Ebene  AC  parallel  wirkenden  Kraft  wie
die  Länge  AC  der  geneigten  Ebene  zu  ihrer  Höhe  AB,  und
der  Körper  fällt  auf  derselben  mit  einer  gleichförmig  beschleunigten ¬
  Bewegung.  Nun  ist  das  Quadrat  der  durch  den
freyen  Fall  von  der  Höhe  AB  erlangten  Geschwindigkeit
=  GKNAB,  und  das  Quadrat  der  durch  den  Fall  von  A
bis  C  auf  der  geneigten  Ebene  erlangten  Geschwindigkeit
=2KLXAC  (§.  234.  n.  3.),  d.  i.  weil  GK:  KL=AC:
AB  sich  verhält,  ebenfalls  dem  Rechteck  aus  2GK  und  AB
gleich;  folglich  erlangt
1.)  ein  Körper  durch  den  Fall  auf  der  geneigten  Ebene
AC  dieselbe  Geschwindigkeit,  welche  er  durch  den  senkrechten ¬
  freyen  Fall  von  der  Höhe  AB  der  geneigten  Ebene  erhalten ¬
  haben  würde.
Ferner,  weil  der  Körper  mit  der  in  C  erlangten  Geschwindigkeit ¬
  den  Weg  24C  in  derselben  Zeit  gleichförmig
zurückgelegt  haben  würde,  in  welcher  er  mit  seiner  gleichförmig ¬
  beschleunigten  Bewegung  durch  AC  gefallen  ist  (§.  247.
Beysp.);  so  ist  die  Zeit  des  Falls  durch  AC  der  Zeit  gleich,
in  welcher  der  Körper  den  Raum  24  mit  der  in  Cerlangten ¬
  Geschwindigkeit  gleichförinig  beschrieben  haben  würde,
und  ebenso  ist  die  Zeit  des  Falls  durch  AB  der  Zeit  gleich,
in  welcher  der  freyfallende  Körper  den  Weg  2AB  mit  der  in
Berlangten  Geschwindigkeit  gleichförmig  würde  beschrieben
haben.  Da  nun  die  Geschwindigkeiten  in  C  und  in  B  einander ¬
  gleich  sind  (n.  1.);  so  verhalten  sich  die  Zeiten  der
gleichförmigen  Bewegungen  mit  den  in  C  und  Berlangten
Geschwindigkeiten  durch  die  Räume  24C  und  46,  d.  i.
die  Fallzeiten  durch  4C  und  AB  wie  die  Räume  2AC  und
2AB  oder  wie  AC:  AB.  Mithin  verhält  sich
Dd  2
            
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