Volltext : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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1.)  Z:33R+r:  Cg,
und  ebenso  findet  sich,  wenn  man  jeden  der  Räume  ac,  ee
u.  s.  w.  mit  den  ihren  Endpunkten  entsprechenden  Geschwindigkeiten ¬
  gleichförmig  beschrieben  voraussetzt,  und  die  Summe ¬
  der  in  die  Figur  ab  hC  beschriebenen  Rechtecke  R  neunt,
2.)  Z:  8R.  Cg.
Mithin  ist  Z:  Z  =  abEC:  Cg,  und,  wenn  die  zur
Beschreibung  von  al  gebrauchte  Zeit  Z  heißt
Z.:  Z-  abop:  abhC.
Ebenso  wird  der  Beweiß  geführt,  wenn  die  Bewegung
stetig  verzögert  ist.
§.  251.  Wenn  auf  einen  Körper  zwey  constante  Kräfte =
  zugleich  nach  einerley  Richtung  wirken,  und  die  erste
in  einer  gegebenen  Zeit  die  Geschwindigkeit  K,  die  zweyte
in  derselben  Zeit  die  Geschwindigkeit  K  einzeln  genommen ¬
  erzeugt  haben  würde;  so  wird  die  Geschwindigkeit,
welche  beyde  zugleich  erzeugen  der  Summe  K+K  jener  Geschwindigkeiten ¬
  gleich  seyn.  Da  nemlich  vermöge  der  Voraussetzung ¬
  die  Kräfte  constant  sind,  und  daher  in  gleichen
Zeiten  gleiche  Geschwindigkeiten  erzeugen,  der  Körper  mag
in  Ruhe  oder  in  Bewegung  seyn;  so  wird,  wenn  die  erste
Kraft  die  Geschwindigkeit  K  erzeugt  hat,  die  Bewegung
durch  die  Wirkung  der  zweyten  Kraft  einen  ferneren  Zuwachs
an  Geschwindigkeit  erhalten,  welcher  eben  so  groß  seyn  wird,
als  wenn  diese  Kraft  auf  den  anfangs  in  Ruhe  befindlichen
Körper  gewirkt  hätte.  Nun  werden  aber  constante  Kräfte
durch  die  Geschwindigkeiten  gemeßen,  welche  sie  in  einer  gegebenen ¬
  Zeit  erzeugen;  folglich  ist  die  ganze  erzeugte  Geschwindigkeit ¬
  K+  K  eben  so  groß,  als  wenn  eine  Kraft,
welche  der  Summe  der  zwey  Kräfte  gleich  ist,  auf  den  Körper ¬
  gewirkt  hätte.  Wirken  die  zwey  Kräfte  nach  entgegengesetzten ¬
  Richtungen;  so  wird  durch  ihre  gleichzeitige  Wirkung ¬
  nach  der  Richtung  der  größeren  Kraft  während  einer
gegebenen  Zeit  eine  Geschwindigkeit  erzeugt,  welche  eben  so
groß  ist,  als  wenn  eine  der  Differenz  der  zwey  Kräfte  gleiche
Kraft  während  derselben  Zeit  auf  den  Körper  gewirkt  hätte.
            
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