Volltext : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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satzes  des  232sten  §.  geführt,  indem  man  die  Bewegung  in
dem  Punkt  Canfangen  läßt.
Wenn  z.  B.  die  Geschwindigkeiten  den  Zeiten  proportional ¬
  wachsen;  so  wird  AMB  eine  gerade  Linie  (Fig.  84.),
und  es  verhält  sich  die  Fläche  AMP  zu  der  Fläche  ABC  wie
das  Quadrat  von  AP  zu  dem  Quadrat  von  AC  (VI,  19.).
Folglich  sind  die  beschriebenen  Räume  den  Quadraten  der
vom  Anfang  der  Bewegung  verfloßenen  Zeiten  proportional, ¬
  wie  man  §.  234.  gefunden  hat.  Ferner  verhält  sich
der  mit  der  gleichförmig  beschleunigten  Bewegung  in  der  Zeit
AP  beschriebene  Raum  zu  dem  in  derselben  Zeit  mit  der
Geschwindigkeit  PM  gleichförmig  beschriebenen  Raum,  wie
das  Dreyeck  APM  zu  dem  Rechteck  PN  =  1  :  2;  folglich
ist,  wenn  der  in  der  ersten  Sekunde  mit  der  gleichförmig
beschleunigten  Bewegung  beschriebene  Raum  —  gist,  die  am
Ende  der  ersten  Sekunde  erlangte  Geschwindigkeit  =  2g.
Und  weil  das  Quadrat  von  P'M  zu  dem  Quadrat  von  BC
sich  verhält  wie  das  Dreyeck  APM  zu  dem  Dreyeck  ABC;
so  verhalten  sich  die  Quadrate  der  erlangten  Geschwindigkeiten ¬
  wie  die  vom  Anfang  der  Bewegung  an  beschriebenen
Räume.  Also  ist,  wenn  die  am  Ende  des  beschriebenen
Raums  erlangte  Geschwindigkeit  =v  gesetzt  wird,  v2:  4g
=  5:  g  =  4g.:  4g2,  mithin  v2  =  4gs,  übereinstimmend
mit  §.  234.  n.  3.
§.  248.  Wenn  die  Abscissen  AP,  Ap  (Fig.  83.)
den  Zeiten,  und  die  Ordinaten  AD,  PQ,  pg  der  Linie  DNE
den  beschleunigenden  Kräften  proportional  sind;  so  wird  sich
unter  der  Voraussetzung  der  im  vorhergehenden  §.  gemachten ¬
  Construktion,  wenn  die  Kraft  stetig  wächst,  die  in  der
Zeit  Aa  durch  die  Kraft  ab  gleichförmig  erzeugte  Geschwindigkeit ¬
  zu  der  in  derselben  Zeit  durch  eine  gegebene  Kraft
CF  erzeugten  sich  verhalten  wie  ah:  CF  =  das  erste  um  die
Figur  ADEC  beschriebene  Rechteck  A  zu  dem  Rechteck  aus
Aa  und  CH,  und  eben  so  wird  es  sich  verhalten,  wenn  man
während  eines  jeden  der  folgenden  Zeittheilchen  die  Kraft
beständig  mit  derjenigen  Stärke  wirken  läßt,  welche  sie  am
Ende  derselben  hatte.  Folglich  wird  sich  die  Summe  aller  auf
            
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