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die fr, fr' über wenn dieses Verhältniß dem von f: 1 gleich
ist. Alsdenn wird die Zahl m sich verwandeln in
2(fr Cotg. 2- fr. Cotg. 2’)
Folglich ist
m'Sin (n.3.),
wenn sich die Refraktionen in einerley Verhältniß verändern, der
Coefficent m umgekehrt den Refraktionen proportional.
§. 19. Um die Stralenbrechung durch astronomische
Beobachtungen zu bestimmen, suche man die Polhöhe aus
der ardsten und kleinsten Höhe eines nahe bey dem Pol stehenden ¬
Sterns, z. B. des Polarsterns, indem man die
halbe Summe der beobachteten oder scheinbaren Höhen nimmt.
Diese wird um die halbe Summe der den zwey Höhen entsprechenden ¬
Refraktionen zu groß seyn (§. 16.).
Man beobachte ferner die Mittagshöhe eines nahe am
Scheitel vorübergehenden Stern, und leite daraus mittelst
der vorhin gefundenen Polhöhe seinen Abstand vom Pol her,
welcher um eben so viel zu klein seyn wird, als die beobachtete ¬
Polhöhe wegen der Refraktion zu groß ist, weil nahe
am Scheitel die Refraktion unmerklich ist, und in demselben
ganz verschwindet (§. 16.). Ist nun die Polhöhe größer
; so wird man eben diesen Stern auch in seiner
als 450
kleinsten Höhe unter dem Pol beobachten können, wo er nur
eine kleine Höhe haben wird, wenn die Polhöhe nicht viel
größer ist als 45°. Diese Höhe wird man größer finden,
als den Ueberschuß der Polhöhe über die Polardistanz, welcher ¬
genau die kleinste Höhe des Sterns seyn würde, wenn
die Polhdhe und Polardistanz richtig wären. Erstere ist
aber wegen der Refraktion zu groß, und letztere um eben
so viel zu klein; mithin ist die so gefolgerte kleinste Höhe
um das Doppelte des in der Polhöhe steckenden Fehlers, d. i.
um die zwey Refraktionen, welche die in der Nähe des Pols
stehenden Sterne hatten, zu groß. Nimmt man sie als die
wahre an, und zieht sie von der beobachteten ab; so wird
die dieser Höhe entsprechende Refraktion um die Summe
der in der Nähe des Pols Statt findenden Refraktionen zu
klein heraus kommen. Weil aber die Refraktionen mit
der Höhe abnehmen; so wird die in der Nähe des Pols
Statt findende beträchtlich kleiner seyn, als diejenige, wel¬