Volltext : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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Zweyter  Fall.  Wenn  die  Bewegung  von  P  während  einer
gewißen  Zeitt  eine  beschleunigte  ist;  so  muß  auch  die  Bewegung
von  Q  innerhalb  desselben  Zeitraums  eine  beschleunigte  seyn.
Wäre  nun  S  nicht  gleich  R;  so  sey  1.)  SR.  Man  nehme
von  dem  Ende  des  Raums  R  ein  Stück  D'hinweg,  so  daß  SR- =
  D  werde,  und  theile  die  Zeit  t  in  so  viele  gleiche  Theile,
bis  eines  dieser  Zeittheilchen  z  kleiner  sey,  als  die  Zeit,  welche
der  Punkt  P  zur  Beschreibung  des  Raums  D  gebraucht.  Es
seyen  die  nach  einander  während  der  Zeittheilchen  z  beschriebene
Räume
in  Beziehung  p,  p.,  p..  p;
auf  P
in  Beziehung  3    9"  4,  9,
auf  Q
und  die  dem  Anfang  eines  jeden  dieser  Zeittheilchen  entsprechende ¬
  Geschwindigkeiten,  welche  vermöge  der  Voraussetzung  in  den
seyen
zwey  Bewegungen  beständig  einander  gleich  sind,
v,  v',  v",  v"":  so  werden  (1.  Grunds.  §.  232.)
"v"z  und  (2.  Grunds.)  um  so  mehr
p
q
Vz
p
vz  seyn.
folglich  wäre  9'+q"  4--4  gu
ptp"4p".
oder  8
Es  ist  aber  z  kleiner  gemacht,  als  die  Zeit,  welche  der  Punkt
P  zur  Beschleunigung  des  Raums  D  gebrauchte,  und  daher
.  Mithin  mußte  um  so  mehr
DS
8+DSp  +p  +p"+p",  d.i.R
und  SR-D  seyn.
Man  hat  aber  angenommen  8  —  R-  D;  folglich  kann  8
nicht  kleiner  als  Rseyn.  Wäre  aber  2.)  SR;  so  müßteR
seyn.  Und  nun  kann  wie  vorhin  gezeigt  werden,  daß  R  nicht
kleiner  seyn  kann  als  S.  Daher  muß  R  —  S  seyn.
Dritter  Fall.  Die  Bewegung  von  P,  mithin  auch  die  Bewegung ¬
  von  Q,  sey  während  der  Zeits  beständig  verzögert.
Wäre  S  nicht  gleich  R;  so  sey  von  den  zwey  Räumen  S  und  R
der  Raum  S  der  kleinere.  Man  nehme  von  dem  Anfang  des
Raums  R  ein  Stück  D  hinweg,  so  daß  S  —  R-D  werde,  und
theile  die  Zeit  t  in  so  viele  gleiche  Theile,  daß  die  Zeit,  welche
P  zu  der  Beschreibung  des  Raums  D  gebraucht,  kleiner  als  eines ¬
  dieser  Zeittheilchen  z  werde.  Unter  der  Voraussetzung  der
vorhin  gebrauchten  Benennungen  werden  nun
3.Grunds.)
"z  (4.  Grunds.),  und  um  so  mehr  p
q"Z
p
—
q'VZ
            
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