Volltext : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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ge  des  aufsteigenden  Knotens  des  Trabanten  in  der  Ekliptik
=  145°  5,  die  Neigung  gegen  die  Ekliptik  =  24°45,  die
Länge  des  aufsteigenden  Knotens  des  Trabanten  in  der  Saturnsbahn ¬
  =  148°  20,  und  die  Neigung  gegen  die  letztere
=  22°42.  Mittelst  der  von  Schröter  gefundenen  Länge
des  aufsteigenden  Knotens  des  Rings  findet  man  die  Länge
des  aufsteigenden  Knotens  der  Bahn  des  siebenten  Saturnstrabanten =
  in  der  Ekliptik  =  144°57  8,  die  Neigung  der
Bahn  gegen  die  Ekliptik  -  24°  45  17,  die  Länge  ihres  aufsteigenden =
  Knotens  in  der  Bahn  des  Saturus  =  148°  11
42,  und  die  Neigungen  gegen  die  letztere  -  22°  42.  Die
Kuotenlinie  dieses  Trabanten  hat  also  eine  merkliche  retrograde ¬
  Bewegung.
§.  228.  Die  von  der  Erde  aus  gesehene  Gestalt  und  Lage
der  Bahnen  der  Saturnstrabanten  können  nach  den  im  224ten  §.
für  die  Jupiterstrabanten  gegebenen  Regeln  gefunden  werden,
wenn  man  statt  der  geocentrischen  Länge  und  Breite  des  Jupiters.
der  Neigungen  der  Bahnen  seiner  Trabanten  gegen  die  Ekliptik
und  der  Längen  ihrer  aufsteigenden  Knoten  die  auf  den  Saturn
und  seine  Trabanten  sich  beziehende  gleichnamige  Größen  setzt.
Nach  eben  diesen  Regeln  findet  man  für  jede  gegebene  Zeit  die
von  der  Erde  aus  gesehene  Gestalt  und  Lage  des  Rings  des  Saturus, =
  wenn  man  in  den  Formeln  n.  4.  und  5.  des  224ten  §.  die
geocentrische  Länge  des  Saturns  =1,  seine  geocentrische  Breite
—  b  (südliche  Breite  negatio),  die  Längeldes  aufsteigenden  Knotens
des  Rings  in  der  Ekliptik  —  K,  und  seine  Neigung  gegen  die
Ekliptik  —1  setzt.  Es  verhalte  sich  die  kleine  Axe  der  elliptischen
Figur  des  Rings  zur  großen  wie  n:  1;  so  ist  nach  n.  5.
1.)  n.  —  Sin.  i  Cos.  b  Sin.  (8  1)  +  Sin.  b  Cos.  i,  und  zwar
ist  die  Südseite  des  Rings  gegen  die  Erde  gekehrt,  wenn  n  positiv, ¬
  die  Nordseite  hingegen,  wenn  n  negatio  herauskommt.
Setzt  man  die  heliocentrische  Länge  des  Saturns  =  l',  und
seine  heliocentrische  Breite  —  b;  so  hat  man  für  die  aus  der  Sonne ¬
  gesehene  Gestalt  des  Rings
2)  n'  —  Sin.  i  Cos.  b'  Sin.  (9-l’)  +  Sin.  b'  Cos.  i,  und  es
ist  die  Südsette  oder  die  Nordseite  des  Rings  von  der  Sonne  beleuchtet, ¬
  je  nachdem  n'  positiv  oder  negativ  ist.
Der  Ring  verschwindet  nun,  oder  zeigt  sich  durch  starke  Teleskope ¬
  nur  noch  als  eine  gerade  Linie,  erstlich,  wenn  n=0,  oder
Sin.  (1-92)  =  Tg.  b  Cos.  2  wird,  wo  seine  erweiterte  Ebene  durch
den  Mittelpunkt  der  Erde  geht.
Zweytens,  wenn  n'—  0,  oder  Sin.  (1-8)  =  Tg.  b  Cos.  i
            
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