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daraus wie vorhin die scheinbare Größe des Perpendickels
CR (Fig. 72.); so kennt man, wenn die Bahn umrN des
Trabanten die Ebene CAN der Bahn des Jupiters in N
schneidet, in dem bey R rechtwinklichten sphärischen Dreyeck
CRN die Seite CR, und die Hypotenuse CN, welche dem
Unterschied der schon beyläufig bekannten Länge des Knotens
und der heliocentrischen Länge des Jupiters zur Zeit des
Mittels der Verfinsterung gleich ist, woraus man den Neigungswinkel ¬
N findet.
Es verhält sich nemlich Sin. CN: Sin. CR — Sin. tot.: Sin.N.
Will man die Länge des Knotens noch nicht als bekannt voraussetzen; ¬
so sey zu einer anderen Zeit der Jupiterstrabant bey
Man bestimme wie vordem ¬
Mittel der Verfinsterung in r.
hin die jovicentrische scheinbare Größe des Perpendickels cr auf
die Bahn des Trabanten; so verhält sich in dem sphärischen
Dreyeck cNr wiederum Sin. CN : Sin. cr = Sin. tot. : Sin. N
und daher
Sin. CN : Sin. eN — Sin. CR : Sin. er,
CR- cr
CR+ cr
CN-eN
CN+cN
Te.
Tg
Tg.
mithin 7g.
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Es ist aber der Bogen CN- oN dem Unterschied der helivcentrischen ¬
Längen des Jupiters zur Zeit des Mittels der zwey
Verfinsterungen gleich, und daher gegeben; folglich erhält man
durch diese Proportion mittelst der Tafel der Tangenten die halbe ¬
Summe der zwey unbekannten Bogen CN, CN, deren Unterschied ¬
Co man kennt, und hieraus diese Bogen selbst. Hat man
diese gefunden; so ergiebt sich aus der ersten oder zweyten Proportion ¬
die Neigung der Bahn. Man wird hiedurch die Lage
der Knoten genauer als durch die Beobachtungen der grösten
Dauer der Verfinsterungen bestimmen können, weil die Trabanten ¬
schon merklich von ihren Knoten entfernt seyn können, ohne
daß man einen Unterschied in der Dauer ihrer Verfinsterungen
bemerkt. Zu der Bestimmung der Länge des Knotens muß man
diejenige Beobachtungen wählen, bey welchen sich die Dauer der
Verfinsterungen nicht zu langsam verändert.
§. 222. Die Neigung der Bahn des ersten Jupiterstrabanten ¬
gegen die Bahn des Jupiters ist beynahe unveränderlich, ¬
und = 3° 5 24, die Neigungen der übrigen
aber sind kleinen periodischen Veränderungen unterworfen,
welche ungefähr auf 30 steigen. Die Länge des aufsteigen¬